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Exkursionen - NASA-Tour

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award„Raumfahrt ist wie Achterbahn Fahren - Es gibt nur Höhen und Tiefen, dazwischen nur die Geschwindigkeit“ diese Worte des Prof. Jesco von Puttkamers hallen nach dem 20. NASA Moonbuggy Race besonders nach. Der Professor öffnete vor 7 Jahren die internationale Tür für diesen Wettbewerb und heute haben unsere Schüler den Konkurrenzdruck und das Niveau dieses Wettbewerbes der Spitzenklasse für Nachwuchskräfte der US-Raumfahrt in voller Breitseite mit alln Höhen und Tiefen zu spüren bekommen. Es ist der erste Wettbewerb, den wir ohne unseren Befürworter aus dem NASA-Hauptquartier nun allein durchführen mussten. Und ich denke er kann stolz auf das Ergebnis sein.

Das International Space Education Institute trat mit 2 Teams und einer Mindestbesetzung von 2 und 3 Teilnehmern an. Dies erforderte ein hohes Maß an Integrität und Teamwork auch zwischen den Teams. Auf den Kurs aber kämpfte in den letzten beiden Tagen jedes Team für sich. Unter den insgesamt 111 teilnehmenden Teams waren das Rennen und der Konkurrenzdruck so groß wie noch nie. Neue Hindernisse machten zusätzlich die Vorbereitungen schwer. Ein volles Rahmenprogramm bot vieles aber auch viel Ablenkung. Das Beisein einer kleinen Leipziger Unternehmerdelegation von Förderern und Handwerkern gab den Teams zusätzlichen Auftrieb.

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Das Schülerteam (Highschool-Division, unter 19 Jahren) mit dem Namen „Team Germany“ fuhr mit den Teilnehmern Araceli Zeller (14), Tobias Volte (18) und Sang-Jin Kim (15) den 13 Platz ein. Sie errangen bereits im ersten Durchlauf eine Zeit von 4:35 min ohne Strafzeiten und konnten das Moonbuggy in 6 Sekunden auseinanderklappen. Daraus resultiert eine Zeitwertung von 4:41 min. Beide Fahrer waren zum ersten Mal auf dem Kurs und hatten nur einen Tag Zeit sich auf das in Huntsville neu konfigurierte Moonbuggy einzustellen.

pappbuggyDer zweite Durchgang wurde vom Pech verfolgt. Zuerst lockerte sich eine Schraube von der Sitzlehne und dann zerfiel das Moonbuggy auf der Streckenhälfte in 2 Teile. Die Fehler liegen lediglich in einer fehlenden Endkontrolle vor dem 2. Rennen. Dieses für die Fahrer und das Team hat dieses Ereignis vor laufender TV-Kamera sehr einprägende Schlüsse hinterlassen – sich niemals gehen zu lassen und sich nicht ohne eingehende Kontrolle sicher zu fühlen. Es waren winzige Schusselfehler mit einer fehlenden Kontermutter und wenigen fehlenden 100stel Millimeter in einer Passung, die es nun in Zukunft zu achten gilt. Alle anderen Komponenten hielten tadellos stand. Auch der belegte 13. Platz unter 111 Teams für strecken-unerfahrene Fahrer ohne Strafminuten ist ein tolles Ergebnis. Das benutzte Moonbuggy hat eine Geschichte von zwei Jahren und basiert auf einer 7-jährigen Konstruktionserfahrung.

Das Studententeam (College-Division, über 19 Jahre) mit dem Namen „Team Russia“ trat ebenfalls unter dem Support des ISEI auf. Es wurde geleitet vom Moskauer Jungingenieur Evgeniy Zakutin und auf dem Co-Pilotensitz von der Chemnitzerin Nadin Rößler. Beide Fahrer konnten den Kurs beide Male ohne Fehler bestehen. Sie fuhren 4:35 min und am zweiten Tag eine Zeitverbesserung von 16 Sekunden ein. Die Aufklappzeit wurde mit 5 Sekunden gemessen. Die Huntsville Times titelte das Team mit Moonbuggy auf der 3. Seite und Großfoto. Für die Anstrengungen des Teams welches sich seit 3 Jahren auf dem Wettbewerb um Anerkennung bemüht, ist der erreichte 2. Platz eine großartige Erfahrung. Das Team erhielt zur Award-Zeremonie den 2. Preis mit einer im letzten Space Shuttle geflogener US-Flagge. Es gratulierten u.a. der Direktor des Marshall Spaceflight Centers, Herr Patrick Scheuermann. Beide Teilnehmer erhalten für ihre Mitwirkung und Leistung vom ISEI eine Auszeichnungsreise an das Cape Canaveral mit VIP-Tour durch das Kennedy Space Center. Dem russischen Jungingenieur Evgeniy Zakutin wird in Leipzig das Angebot zur Mitwirkung als leitender Ingenieur am Serien-Moonbuggy als Bausatz für europäische und US-Schulen unterbreitet.

Der Telemetrie-Award konnte nicht erreicht werden, da die Jury große Lücken in der steten Dokumentation durch die betreuenden Schüler bemängelte. Diese muss über das laufende Jahr geführt werden und wurde von den Schülern noch nicht ernst genug genommen. Die schriftliche Arbeit dazu wurde nach Redaktionsschluss erst am ersten Renntag eingereicht. Die Präsentation konnte ohne Hilfe der Betreuer nicht allein durchgeführt werden. Eine Übertragung zum Zeitpunkt der Anwesenheit der Jury konnte nicht nachgewiesen werden. Zwar funktionierte die nach 6 Jahren sehr ausgereifte Telemetrie im Rennen tadellos und war in ihrer Komplexität auch konkurrenzlos, dies aber ist nur ein Teil der ausgeschriebenen Anforderungen. Die betreuenden Schüler verbinden damit eine Abiturprüfungsarbeit und haben nun im kommenden Jahr die Gelegenheit Formfehler zu beseitigen und eine umfassende Arbeit zur Bewertung einzureichen.

huntsville-timesErfahrungen und Ergebnisse: Die Wettbewerbsergebnisse der beiden Teams zeigen auf welch hohem Niveau teilgenommen werden kann und wie unverzeihlich sich kleinste Nachlässigkeiten auswirken. Dennoch ist zu beobachten, dass NASA und die Veranstalter in Huntsville die ISEI-Choreographie mit einem bestechenden Gesamtbild auch ohne Türöffner in der Washingtoner Hauptverwaltung honorieren. So werden in allen aktuellen Publikationen der NASA ausschließlich ISEI-Fahrzeuge dargestellt und abgelichtet. Die Moonbuggys aus Leipzig sind Bestandteil einer Plakatserie zur Bildungsförderung der NASA, Bestandteil des „Spinoff-Berichtes 2012“ der NASA und es wird sogar ein Großbild des ISEI-Moonbuggys von 2010 (Weltmeistertitel) als Publikumsmagnet und Werbefoto benutzt. Ein ISEI-Fahrzeug wurde über ein ganzes Jahr im US-Space & Rocket Center ausgestellt.

spinoff

Das ISEI wird in den kommenden Jahren die Erwachsenenqualifizierung in Deutschland und Europa für Lehrer und Ganztagsbetreuer ausbauen, um die Herstellung der Moonbuggys in die Schulen zu verlagern. Hierzu wird ein Schul-Bausatz als Basiskonstruktion in den nächsten Monaten fertig gestellt. Ein Pilotprojekt mit 5 teilnehmenden Schulen startet bereits im September 2013. Mit dem bereits erteilten OK der US-Veranstalter wird damit auch die der europäische Vorausscheid des NASA Moonbuggy Races für kommende Jahrgänge im Austragungsort Leipzig vorbereitet. Erste US-Schülerteams nehmen am Leipziger Moonbuggy-Workshop im Sommer 2013 teil.

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