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Schülerberichte - 2012

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Monika Coers (15) bewarb sich am 19.12.2012 über schuelerjobs.de an der Teilnahme am NASA Moonbuggy-Wettbewerb 2013. Monika stammt aus der Region um Dortmund, ist eine Schülerin mit sehr gutem Zeugnis sowie Trägerin mehrerer Auszeichnungen in verschiedendsten Leichtathletik-Disziplinen. Sie geht auf ein Lüner Gymnasium und hat 4 Geschwister. In der Freizeit interessiert sie sich vor allem für Leichtahletik und betreut nebenbei Schüler im Nachhilfe-Unterricht in Englisch und Französisch. Zwischen dem 27. und 30.12.2012 nahm sie am NASA-Briefing in Leipzig teil und erfuhr dabei viel über das was ihm auf diesem Weg bevorsteht. Sie konnte alle Bereiche in denen sie selbst gefordert war mit sehr guten Ergebnissen abschließen. Dazu gehörten: Moonbuggy-Training, CAD-Kurs, Bau eines Minibuggys aus Edelstahl, Verfassen eines eigenen Berichtes, Einbringen in das Team. Nachfolgend erscheint der erste Bericht von Monika.

Die transparente Darstellung und Spiegelung des Erlebten und Erlernten dient der Festigung und Einordnung des erworbenen Wissens sowie neuer Fähigkeiten. Im Laufe eines oder mehrerer Jahre erscheint so ein Nachschlagewerk über Monikas Entwicklung welches ihr vor allem selbst hilft. Es werfen aber auch Förderer und Sponsoren gern immer Mal ein Auge auf solche Berichte, um positiven Einfluss auf die jeweilige Schülerin zu nehmen.

Monika hat nun eine Woche Zeit sich die Teilnahme am NASA-Wettbewerb genau zu überlegen. Unser Eindruck ist nach einem ersten Kennenlernen, dass Monika eine exzellente Fahrerin ist. Sie bringt Fitness, Disziplin, geistige Wachheit und ein Händchen im Umgang mit Teamkollegen mit. Die Übernahme des Gesundheitsbereiches mit physischen Training der weiteren Teammitglieder, Erstellen von Ernährungs- und Trainingsplänen, Einbringen in die Schnittstelle Mensch/Technik zur Verbesserung der Bedienung des Moonbuggys könnten ihre Stärken sein. Diese Arbeit lässt sich auch im Abitur mit einbringen.

Weitere Schülerberichte hier.

von Monika Coers, Leipzig, den 28.12.2012

altGestern um 12 Uhr war es so weit. Meine Reise von Dortmund aus nach Leipzig sollte los gehen. Glücklicherweise hatte ich eine günstige Mitfahrgelegenheit im Internet gefunden, die genau wie ich Donnerstag Mittag nach Leipzig hin und Sonntag Mittag auch wieder zurückfährt. So muss ich nun, statt wie mit der Bahn 110 Euro nur 50 Euro für Hin-und Rückfahrt bezahlen. Die Fahrt verging erstaunlich schnell, und ehe ich mich versah, hielt das Auto schon vor dem Space Hotel.

Im ersten Moment stutzte ich, so hatte ich mir das “Hotel“ nicht von außen vorgestellt. Es schien ein einfaches Reihenwohnhaus zu sein. Es war jedoch trotzdem, durch die Beleuchtung, Ausstattung und der jungen ausländischen Dame am Schreibtisch im Empfangsraum sehr einladend.

Mir wurden die Schlüssel gereicht und freundlich wurde mir erklärt, wo ich mein Zimmer finde, welches im 4. Stock liegt. So machte ich mich an den Anstieg und fand ein sehr schönes großes Zimmer vor. Ich wohne in diesem Zimmer zusammen mit einem weiteren Mädchen, Jasmin, das sich auch wie ich hier beworben hatte. Zusammen verbrachten wir nun die nächste Zeit in dem Gemeinschaftsraum, bis zwei weitere Jungs ankamen, die auch zu unserer kleinen neuen Gruppe gehören. Wie sich herausstellte, wussten wir alle vier nicht so genau, was uns die nächsten Tage erwarten wird. Doch wir hatten alle auch gemeinsam, dass wir sehr gespannt und interessiert sind.

altEndlich kam Ralf Heckel zu uns, zusammen mit einem hier arbeitenden russischen Ingenieur und einem 16-jährigen Jungen der schon 2 Jahrer im Moonbuggy-Projekt ist. Wir stellten uns einander vor und wurden kurz ins Gröbste eingeführt. (Worum es eigentlich geht, wer hier alles dazugehört, was uns erwartet etc.) Anschließend gab es einen kleinen Rundgang über das Gelände und zu den verschiedenen Arbeitsbereichen. Die berüchtigten Moonbuggys bekamen wir auch schon zu Gesicht. Von ihnen sind momentan drei hier in einer großen Garage hinter dem Hotel. Ein viertes steht in einem US-Raumfahrtmuseum. Unsere Neugier war nun endgültig geweckt und als uns gesagt wurde, dass wir am nächsten Tag auch unsere ersten Fahrerlebnisse haben würden, war die Vorfreude endgültig geweckt. Wir schlossen den ersten Tag mit einem gemeinsamen Abendessen und einem kleinen Film über die bisherigen Mondlandungen der verschiedenen Apollo Unternehmen ab.

Nach einer entspannenden guten Nacht (in der es, wie aus Eimern geschüttet hatte) trafen wir uns um 9 Uhr wieder unten im Gemeinschaftsraum zum gemeinsamen Frühstück. Hier herrscht ein auffälliges Gemeinschaftsgefühl, welches auch bedeutete, das wir zusammen zu den Mahlzeiten die Tische decken und jeder ein bisschen mithilft, so geht alles auch umso schneller.

altUm 10 Uhr stand das erste kurze „Seminar“ an, zu welchem wir unsere eigenen Sponsoren-Anzüge bekamen, die wir tagsüber tragen. Was uns jedoch verwunderte war, dass wir von Beginn an gefilmt wurden und dieses Filmteam begleitete uns bis jetzt den ganzen Tag über. Herr Lehmann, der Kameramann, erklärte uns sogleich, das die Aufnahmen für eine größere Dokumentation genutzt werden könnten. Dies ist mit Sicherheit eine sehr gute Sache, da ich zuvor noch nie etwas über das NASA Moonbuggy-Rennen gehört hatte. Ich hoffe das die Dokumentation hilft diese Möglichkeiten für meine Generation noch bekannter zu machen.

Zu Beginn des Vortrags/Seminars, welches von der 18-jährigen Nadine gehalten wurde, stellte sich das gesamte Team (5 Personen) kurz noch mal vor. Danach erzählte uns Nadine mithilfe einer Power-Point Präsentation viel über das Space Education Institut im Allgemeinen, ihre eigene schon verbrachte Zeit hier, dem Wettkampf in Amerika und über das Team.

altVor allem wurde auf die vier Grundwerte der NASA (Sicherheit, Exzellenz, Teamarbeit, Integrität) eingegangen. Auch Herr Heckel erklärte die Begriffe nochmals genau und erklärte dann einzelne Bestandteile des Moonbuggys. Da wir noch etwas Zeit bis zum Mittagessen hatten, fuhren wir (zu unserer Begeisterung) ein erstes Mal draußen mit den Buggys. Wir hatten glücklicherweise sehr gutes sonniges Wetter, was den Fahrspaß noch erhöhte.

Wir fuhren zusammen mit erfahrenen Fahrern zu einer nahegelegenen Teststrecke, wo wir nun einmal so richtig Gas geben durften. Zu Beginn war das Fahren noch seltsam, doch man gewöhnte sich schnell an die Lenkung und das Fahrgefühl. Nach kurzem einfachen Umherfahren wagten wir uns direkt an erste Hindernisse, die durch die variable und stabile Konstruktion des Buggys leicht zu überqueren waren. Auch Fahrten durch Sand und über Grashügel gelangen uns, auch wenn ab und zu leider mal die Kette raus sprang. Das zu verbessern gehört demnächst zu unseren Aufgaben. Alles in allem hatten wir riesigen Fahrspaß!

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Als wir zurück zum Hotel kamen, war das Mittagessen schon fertig. Wir aßen also alle zusammen und schauten uns dabei Videos der letzten Wettbewerbe in Amerika an. Zuletzt gaben wir jeder einzeln ein kurzes Interview über unsere Erwartungen und unsere ersten Eindrücke. Ich bin schon gespannt was uns noch erwartet und hoffe darauf noch viel Neues zu lernen und zu erleben.

alt Am nächsten Tag bauten wir Mini-Moonbuggys und ich lernte von einem russischen Raketen-Ingenieur wie man ein CAD-Programm bedient und damit 3D-Körper konstruiert.

 
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