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Schülerberichte - 2012

nicolas-goldbergaltNicolas Goldberg (15) bewarb sich am 17.12.2012 über schuelerjobs.de an der Teilnahme am NASA Moonbuggy-Wettbewerb 2013. Nicolas hat seine Grundschulzeit in den USA verbracht und geht nun auf ein Gymnasium nahe Ramstein (Rheinland-Pfalz). Seine Familie spricht französisch, sodass Nicolas drei Sprachen beherrscht. Die Mutter ist Tiermedizinerin. In der Freizeit baut Nicolas gern Computer für sich selbst und für Freunde. Zwischen dem 27. und 30.12.2012 nahm er am NASA-Briefing in Leipzig teil und erfuhr dabei viel über das was ihm auf diesem Weg bevorsteht. Er konnte alle Bereiche in denen er selbst gefordert war mit sehr guten Ergebnissen abschließen. Dazu gehörten: Moonbuggy-Training, CAD-Kurs, Bau eines Minibuggys aus Edelstahl, Verfassen eines eigenen Berichtes, Einbringen in das Team. Ein besonderes Eignungszertifikat wurde Nicolas durch seinen CAD-Betreuer Evgeniy Zakutin (Luft- und Raumfahrtingenieur) nach einem 2-stündigen Einführungskurs ausgestellt. Nachfolgend erscheint der erste Bericht von Nicolas.

Die transparente Darstellung und Spiegelung des Erlebten und Erlernten dient der Festigung und Einordnung des erworbenen Wissens sowie neuer Fähigkeiten. Im Laufe eines oder mehrerer Jahre erscheint so ein Nachschlagewerk über Nicolas Entwicklung welches ihm vor allem selbst hilft. Es werfen aber auch Förderer und Sponsoren gern immer Mal ein Auge auf solche Berichte, um positiven Einfluss auf den jeweiligen Schüler zu nehmen.

Nicolas hat nun eine Woche Zeit sich die Teilnahme am NASA-Wettbewerb genau zu überlegen. Er kann vor allem durch seine Welterfahrung und Sprachkenntnisse, als auch sein Talent am Konstruieren am PC ein wertvolles Mitglied eines Hochleistungsteams werden, wie sie der anstehende NASA-Wettbewerb erfordert.

Weitere Schülerberichte hier.

von Nicolas Goldberg, Leipzig, den 28.12.2012 

Erstes SeminarAls ich im Space Hotel in Leipzig ankam, bekam ich schon einen sehr guten Eindruck. Ich wurde sehr freundlich von dem Vereinsleiter Ralf Heckel begrüßt, der mir auch meinen Zimmerschlüssel gab. Da ich als Erster ankam, hatte ich Zeit zu meinem Zimmer zu gehen, und meine Sachen auszupacken. Das Zimmer war einfach eingerichtet aber praktisch. Es wurde viel an Arbeit von Schülern in das Hotel eingesteckt, was sehr bemerkenswert war. Mein Zimmer war im vierten Stock des Hotels. Nachdem ich mit dem Auspacken fertig war, ging ich runter in die Lobby und wurde von Ralf herumgeführt. Mir fiel die Werkstatt ins Auge, sie sah gut ausgestattet aus. Das Projekt wurde immer interessanter.

Dann kamen noch die drei anderen Teilnehmer: Jasmin, 17 Jahre aus der Gegend um Leipzig, und Andreas, 15 Jahre alt aus Dessau, und dann noch Monika, 15 Jahre alt, sie kommt aus der Gegend um Dortmund. Anfangs herrschte Schweigen, das nicht lange andauerte, weil uns wir uns gegenseitig vorstellten. Tobias (Mitglied seit 2 Jahren) und Evgeniy, ein russischer Ingenieur, stellten sich uns vor. Sie brachten uns zu den anderen Werkstätten, die erstaunlich gut ausgestattet sind, auch zeigten sie uns das Hotel und sogar schon die berüchtigten Moonbuggys. Der Eindruck von allem war erstaunlich.

Es war genial!Es war Zeit für das Abendbrot. Nachher schauten wir und Ralf noch einen Film über die Mondlandung. Als der Film vorbei war, waren alle sehr müde, denn wir waren alle schon länger unterwegs. Andreas war mit mir auf einem Zimmer, also gingen wir zusammen nach oben, machten uns fertig für die Nacht und gingen dann schlafen.

28.12.2012 Tag 1
Am nächsten Tag weckte uns Tobias um 9 Uhr. Wir machten uns für den Tag fertig und gingen hinunter zum Frühstück, wo wir schon mal gebrieft wurden. Nach dem Frühstück kam ein Kamerateam zu uns. Wir wurden interviewt. Nadine, ein sehr erfahrenes Mitglied als Moonbuggyfahrerin, die schon öfters am Rennen in den USA teilgenommen hat, stellte uns eine Präsentation vor. Dabei wurden wir im Detail aufgeklärt, was genau wir die nächsten Tage machen werden und unsere Ziele für das Team. Nach der Präsentation wurden Fragen gestellt und im Anschluss wurden uns die Moonbuggys noch genauer im Hinterhof vorgestellt. Zum ersten Mal durften wir diese fahren. Das war ein tolles Erlebnis.

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Der Verein besaß drei dieser Gefährte in Leipzig. Wir fuhren mit diesen tollen Moonbuggys auf eine Teststrecke, wo es auch ein schwierigeres Gelände und eine Art Rennstrecke gab. Zu zweit wurden wir auf ein Buggy gesetzt. Ich war auf einem mit Monika. Auch ein Rennen fuhren wir gegeneinander. Das Kamerateam filmte uns dabei unablässig. Für mich kam jetzt der aufregendste Teil der Testfahrt. Wir sollten einen etwas größeren Hügel hinauffahren und wieder herunter. Es war erstaunlich, was man mit so einem Fahrzeug machen kann, und was es aushält. Wir fuhren fast problemlos über den Sand. Anschließend gingen wir zurück ans Hotel, auch noch mit dem Kamerateam, die Gefährte wurden zurück in die Garage gestellt. Alle waren sehr hungrig nach der anstrengenden Testfahrt.

Es gab leckeres Mittagessen, wo wir alle gemeinsam aßen und dabei auch Filme von den bisherigen Rennen in den USA sahen. Nach dem Essen wurden wir dann noch einmal über den Tag interviewt, aber diesmal mehr im Detail. Daraufhin hatten wir etwas Zeit, um über den Tag nachzudenken. Das Kamerateam packte alles ein und ging. Wir fingen dann an, die Regeln und Strafen für das diesjährige Rennen in den USA vom Englischen ins Deutsche zu übersetzten. Dann gab es Abendbrot. Uns wurde noch ein Film über die NASA gezeigt. Es war auch Zeit, ins Bett zu gehen. Es war ein langer und anstrengender Tag.

29.12.2012 Tag 2
Heute sind wir recht früh aufgestanden und haben uns dann wie am vorherigen Tag vorbereitet und gefrühstückt. Ralf erklärte uns dabei den Ablauf des heutigen Tages. Wir machten eine Stadtführung und besuchten auch verschiedene Werke, wie das BMW Werk und eine Sternwarte, daraufhin waren wir noch an einem See. Wir sind dann wieder ins Hotel gefahren, wo es schon Mittagessen gab.

achseAm Nachmittag wurden die Teilnehmer in zwei Gruppen aufgeteilt. Ich war in einer Gruppe mit Jasmin und die andere Gruppe bestand aus Monika und Andreas. In meiner Gruppe wurde uns vorgestellt, wie man das Moonbuggy am PC zeichnen kann. Es wird mit einem Computerprogramm namens „Solid Works“ gestaltet.  Jasmin und ich mussten ein paar Teile von dem Moonbuggy als Probe in das Computerprogramm einzeichnen. Dabei mussten wir uns an die Steuerung und den Umgang mit dem Programm gewöhnen, aber es hat viel Spaß gemacht.

Beim Zusammenbau des Modells

Dann sollten wir gemeinsam ein kaputt gegangenes Moonbuggy reparieren, dabei zeigte uns Ralf, wie man schweißt.  Dann gab es einmal eine Testfahrt und alles war wieder einwandfrei. Dann haben wir Bilder für unsere Pressemappen ausgedruckt. Wir aßen Abendbrot, anschließend sollte jeder von uns eine kleine Nachbildung eines Buggys bauen. Es war nicht ganz einfach, doch mit der Hilfe von Ralf haben wir es geschafft. Am Ende gingen wir in unsere Zimmer hoch, wo wir uns wieder für die Nacht fertigmachten und schliefen dann recht schnell ein, es war ein langer Tag.

30.12.2012 Tag 3
Heute ist unser Abreisetag, aber heute haben wir etwas länger geschlafen als sonst. Es gab Frühstück, wie sonst auch. Danach wurden wir wieder in zwei Gruppen aufgeteilt, wie am vorherigen Tag. Aber diesmal musste die Gruppe von Andreas und Monika das machen, was Jasmin und ich am Tag davor gemacht hatten. Jasmin und ich haben unsere Pressemappen, sowie alle Unterlagen für den Antrag auf die Mitgliedschaft vom Verein bekommen. Um 12 Uhr war schon Abreise, ich ging mit Jasmin zum Leipziger Hauptbahnhof. Es war ein tolles Erlebnis und es hat sich echt gelohnt zu kommen.

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