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Schülerberichte - 2013

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flugNach 8 Stunden Schlaf ging es heute auf zum zweiten Rennen. So aufgeregt bin ich nicht mehr gewesen, schon allein deswegen, weil unsere Zeit gestern eine gute Vorlage gewesen ist. Heute haben wir uns vor dem Start auch besser vorbereitet. Evgeniy und ich sind ein paar Minuten joggen gegangen. Zusätzlich haben wir noch die Moonlander (superdicke Räder von Surly) an unserem Buggy befestigt, um vielleicht noch eine bessere Zeit erreichen zu können.

Als wir dann zur Kontrolle gefahren sind, gab es allerdings ein Problem. Unsere echte (!) Antenne wurde nicht als Antenne anerkannt, weil sie angeblich nicht die vorgegebenen Maße erfüllt hat. Wir sollten eine Parabolantenne haben mit gewissem Durchmesser. Das heißt unsere echte Antenne war nichts wert, während irgendwelche sinnlosen runden Pappscheiben, welche sich am Rad mit drehen, okay sind. In dem Moment hatten wir keine Wahl, als uns auch irgendein provisorisches Pappding an das Rad zu binden. Peinlich und sinnlos, aber besser als ein Penaltie (Bemerkung der Teamleitung: Strafzeit, dieser Judge war auf die speziellen neuen Vorschriften einer funktionierenden Telemetrie nicht geschult worden, das Team hätte einfach losfahren können). Das Rennen konnte losgehen.

Vom Gefühl her lief das heutige Race besser als das gestrige. Wir sind zwar auch ab und zu gesprungen, aber stecken geblieben sind wir nie. Wir kamen ziemlich schnell voran, was sich auch an unserer Zeit bemerkbar gemacht hat. Wir haben uns um 16s verbessert auf 04min19s. Ich war echt stolz auf uns!

Bei unserem deutschen Team ist leider das Buggy mitten im Rennen auseinandergefallen. Das war zwar schade, aber sie hatten ja trotzdem eine gute Zeit vom Vortag. Sie hatten einfach nicht noch einmal vor dem Rennen alle Schrauben nachkontrolliert.

umfallenNach dem Rennen mussten wir die Buggys wieder auseinanderbauen und unseren Platz aufräumen. Schließlich muss ja wieder alles in die Koffer und nach Deutschland. Danach hatten wir Freizeit bis zur Award-Zeremonie. Ich bin ein bisschen schwimmen gegangen, während andere im Souvenir-Shop oder im Freizeitbereich umherschlenderten.

Als die Zeremonie losging, waren wir alle ziemlich hoffnungsvoll. Preise für das Federgewicht, den Rookie, das Most-Improved-Buggy und für andere Besonderheiten wurden endlos verteilt. Als dann der Telemetrie-Award kam, lauschten wir ziemlich gespannt. Unsere Telemetrie ist ja wirklich super. Wir haben alles Mögliche in unserem Buggy drin. Doch anscheinend sah das die Jury anders. Wahrscheinlich haben wir irgendwelche formellen Fehler gemacht, weswegen jemand anderes den Award bekam. Tobias und Andreas waren ziemlich enttäuscht. Sie taten mir da auch wirklich leid. Aber dummerweise konnten wir da nicht mehr viel ändern.

Das heißt nicht, dass unser Team deswegen schlecht abgeschnitten hat. Unser Highschool Team ist eines der besten unter über 100 Teams. Sie haben nicht einen Penaltie einkassiert. Sie können alle echt stolz auf sich und ihren 1. Platz sein.

awardAls dann die Awards für die Plätze im Rennen verteilt wurden, dachte ich eigentlich, dass es nur einen ersten Platz gibt – nämlich für den schnellsten unter allen Buggys. Aber glücklicherweise wurden die Preise auch unter den Divisions aufgeteilt. Es gab einen ersten Platz in der Highschool, aber auch im College. Dementsprechend leuchtete dann ein Licht am Ende des Tunnels. Evgeniy und ich kassierten den zweiten Platz in der College Division ein! Ich habe mich echt richtig gefreut. Alle haben gejubelt und ich war wirklich stolz auf uns. Wir gingen nach vorn, machten Fotos und schüttelten mit allen möglichen Leuten die Hände. Wir bekamen jeweils eine Silber-Medaille und eine richtig richtig schöne Trophäe. Auf ihr ist eine kleine amerikanische Flagge angebracht, welche im letzten Spaceshuttle mitgeflogen ist. Dieser Preis ist einfach der Hit! Ich freue mich echt, dass wir ihn bekommen haben. Es ist ein wirklich tolles Gefühl, ihn in den Händen zu halten und zu wissen, dass er uns gehört!

Ab jetzt werden die nächsten Tage ganz entspannt vonstatten gehen. Das Moonbuggy-Race ist vorbei und es hat wirklich viel Spaß gemacht. Ich liebe die Atmosphäre dort. Klar, die Vorbereitungen sind stressig, aber am Ende lohnt sich alles für diese paar Tage Moonbuggy-Race! Ich bin echt froh, dass sich die Arbeit für uns ausgezahlt hat.

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