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Exkursionen - Moscow-Tour

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[Report-Serie "Ot Vinta" 2013: 1 2 3 4 5 6 7]

shakeshow

Heute geht es zum 2. Mal auf das Ausstellungs-gelände. Es ist der letzte Fach-besuchertag. Ab Morgen wird das Besucher-publikum hereinstürmen. Das offizielle Programm dieses Wettbewerbes "Auf geht´s" geht heute zu Ende. Zahlreich prominente Politiker und Wissenschaftler kommen in den Pavillipon und lassen sich die Exponate erklären. Darunter sind der Bürgermeister der Stadt Shukovski, der Vizeminister des Wissenschaftsministeriums Russlands und Kosmonauten. Besonders begehrt ist ein älterer mann mit Glatze. Er war ein Testpilot des russischen Space Shuttles "BURAN".

Dim lights

Die Schüler geben alles und überbieten sich in möglichst wissenschaftlichen Erklärungen über ihre Exponate. Dies fällt unseren Mädels angesichts des Moonbuggys dann doch recht schwer. Es ist nichts sichtbares daran was nach Rakete oder Flugzeug aussieht. Die meisten sehen zuerst ein Fahrrad und fragen sich was das hier zu suchen hat. Aber Evgeniy bemüht sich anhand der Videovorführung und den Plakaten zu erklären, dass es hier um ethische Grundwerte, internationales Teamwork, gemeinsame Schaffensfreude und Begeisterung geht. Dies ist die Basis aller Ideen in der Zukunft. Dann erklärt er welche Erfolge dieses Moonbuggy bereits vorweisen kann und an welchen Orten der Welt es bereits war. Das beeindruckt. Charmant laden unsere Mädels dann jeden Betrachter ein auf dem Moonbuggy zu sitzen und betonen, dass dieser Sitz vom Porsche-Handwerker in Leipzig extra in russischen Nationalfarben angefertigt wurde. Diese Einladung ließ sich dann doch keiner entgehen! Es entshanden sympatische Fotos.

katimayorpresentDer Pavillion füllt sich mit Schülern und Gästen. Es wird eine Award-Zeremonie vorbereitet und dabei geht es etwas chaotisch zu. Unser Stand ist mit einem Male überhäuft mit Pesenten und Kartons. Die Mädels haben Mühe das Moonbuggy sicher abzustellen. Die Leiterin des Festivals verteilt die Geschenke, welche vorwiegend aus Werbepräsenten der Sponsoren bestehen. Leider wird alles in russisch gesprochen. Man kann nicht verstehen was wofür ausgegeben wird. Die kleine Kati bekommt ein Diplom für ihr selbst gebautes Raumschiff. Ich gönne es ihr vom Herzen. Aber nach einer Weile ist kein Verteilerprinzip mehr zu erkennen. Die Schüler stürmen einfach vor und erhaschen sich was sie bekommen können. Die Leiterin verliert den Überblick. Es kommt zu Missverständnissen unter Schülern und Leitung. Schade.

boeinghoneywellchinacapsuleDa flüchten wir in die anderen Messehallen, besuchen die Stände des Raumanzug-herstellers "Svesda" und der russischen Raumfahrt-agentur "Roscosmos". Wir versuchen für Yvonne einen neuen Raumanzug zu verhandeln und kommen voran. Bei Roscosmos steht die neue Sojus-Kapsel. Sie sieht ein wenig den Apollo-Kapseln ähnlich, ist aber viel höher. Da steht auch das RD-180-Triebwerk. Dieses wurde in den 80ger Jahren eigens für den Buran gebaut. Es absolvierte mit 80.000 Teststunden die größte Testserie in der Geschichte von Raketentriebwerken und gilt als ausgesprochen sicher. Da das Buran-Programm aber nicht weiter verfolgt wurde, nutzt die NASA diese Triebwerke bis heute für die Atlas-V-Rakete. Nun sollen sie auch in der neuen Sojus-Rakete zur Anwendung kommen. Es ist eine späte Renaissance bewährter Technik und eine Hommage an deren inzwischen verstorbenen Chefkonstrukteur Valentin Glushko.

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Exkursionen - Moscow-Tour

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gramotasoyuzHeute wurden die 108 Schüler aus Russland, Ukraine, Deutschland, Tschechien und Kanada zu einer Stadtrundfahrt in Moskau eingeladen. Nach einem Mittagessen ging es dann zum größten russischen Raumfahrtmuseum an der Allunionsausstellung. Schon die gigantische Rakete auf ihren noch größeren Schweif aus Titan beeindruckt alle. Das Museum ist in die Tiefe gebaut und wurde am 12. April 1981 aus Anlass des 20. Jahrestages des Fluges von Juri Gagarin eröffnet. Der Zufall wollte es, dass an diesem Tag auch der erste Space Shuttle startete. Was man damals hierzulande noch als Provokation empfand ist heute ein Glücksfall – Russland und USA haben einen gemeinsamen Raumfahrt-Gedenktag. Wer hätte das gedacht?

Zuvor aber teilt der Veranstalter die Teilnahmeurkunden an die Schüler aus. Jeder bekommt eine mit der Aufschrift „Grammota“ (Urkunde). Bei vielen leuchten nun die Augen. Es sind seltene Belege für eine besondere Lernleistung und die sind in der heimatlichen Schule hoch angesehen. Jeder der Glücklichen hat sich nun einen Platz an der „Tafel der Besten“ und damit Anerkennung vor dem Lehrerrat und bei künftigen Bewerbungen erkämpft. Ob das bei unseren Schülern zu Hause ebenso gesehen wird?

lazutkinautogramme

Am Eingang empfängt der Museumsdirektor persönlich. Es ist der ehemalige Kosmonaut Alexander Lasutkin. Er steht da im Anzug mit Orden „Held Russlands“ und schüttelt die Hände. Lasutkin verbrachte viele hundert Tage auf der Raumstation MIR und trainierte für die ISS. Aus gesundheitlichen Gründen musste der junge Familienvater das schwere Training jedoch im Jahre 2004 abbrechen. Heute fördert er nachfolgende Generationen, beantwortet Fragen, zeigt die Technik und fährt mit kleinen Gruppen Extrem-Exkursionen zum Raketenstartplatz in Baikonur.

Die Kids kleben an seinen Lippen als sie ihm im Audimax zuhören dürfen. Souverän und mit höchstem Respekt beantwortet er selbst die verrücktesten Fragen der Schüler. Leider passiert das alles in Russisch – nicht in Englisch. Evgeniy übersetzt eifrig. Danach können die ausgestellten Raumfahrzeuge bestaunt werden. Alles ist sauber und auf Hochglanz poliert. Dieses Museum steht jenen in Huntsville und Washington in nichts nach und dennoch birgt es völlig andere Geräte. Da sind der Mondrover „Lonochod“, die russischen Mondraketen, die Sonden „Luna“, „Venere“ und „Mars“, sowie die unzähligen russischen Raumstationen von „Almaz“ über „Salut“ bis „MIR“ und „ISS“. Diese Raumfahrtgeschichte ist wenigstens ebenso beachtlich wie jene in Huntsville und Washington.

lunochodmirDer Kosmonaut Alexander Lasutkin lässt geduldig die vielen Autogramm- und Fotowünsche der Schüler über sich ergehen. Dann verabschiedet wer sich höflich. Ich laufe ihm mit unseren Schülerinnen nach. An einer Stelle wo wir nicht von den Autogrammjägern gesehen werden, wendet er sich uns höflich zu und zwinkert mir mit dem rechten Auge zu. Jetzt verstehen ihn auch unsere Schülerinnen, er spricht englisch. Nadin und Araceli kommen auch gleich zur Sache: „Wir haben unter vielen Mühen ein NASA-Moonbuggy mit nach Moskau gebracht. Dieses stand im vergangenen Jahr im Space Museum in Huntsville neben dem Apollo Mondrover. Es ist nun an der Zeit, dass dies auch in diesem Museum geschieht. Hier steht der russische Mondrover. Es wäre eine Geste und Einladung an unsere Generation und die Zukunft.“

r7Lasutkin vergräbt sein Gesicht in beiden Händen: „Mädels, wisst ihr was das für ein Wunsch ist? Das hier ist ein staatliches Museum und für solch eine Erlaubnis muss ich viele Anrufe tätigen“. Nadin antwortet salopp: „Na wenn´s weiter nichts ist!“ und lacht dabei. Lazutkin denkt nach und sagt: „Na mal sehen“.

Es ist die Art der Schüler sich zielbewusst und entschlossen zu geben, Probleme spielerisch als Herausforderungen zu sehen und keine Angst zu haben sich zu äußern. Dieses Verhalten steckt an. Es ist der Spirit und der Sporn für uns erwachsene Generation sich für die Zukunft einzusetzen. Ohne dies wäre nichts möglich.

Wir planen nun das Moonbuggy nach der Airshow in Moskau zu lassen – auf Warteschleife für eine Ausstellung im größten russischen Museum für Kosmonauten. Dazu nehme ich sofort Kontakt zur Deutschen Schule Moskau und zur Botschaft Abteilung Bildung und Kultur auf. Wir setzen die Termine auf den übernächsten Tag.

Den Abend genießt unsere kleine Reisegruppe die Allunionsausstellung. Das ist ein historisches Messegelände mit vielen schönen verzierten Messehallen, einem Park und ausladenden Flächen für Fahrgeschäfte, Buden und Freisitze. In der Mitte steht eine Gagarin-Rakete. Bei Abendlicht machen wir schöne Fotos davor. Der Tag geht ereignisreich und fußlahm zu Ende.

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Schülerberichte - 2013

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medwedevUnser Tag begann heute recht früh um 7 Uhr mit einem russischen Frühstück. Das Essen war weder Brot noch Cornflakes, nein, es gab Käse, heiße Würstchen und Kuchen. Das war irgendwie ungewöhnlich für mich aber alles in allem sehr lustig.

Für unsere Reise zum MAKS-Ausstellungsgelände brauchen wir zwischen 2 und 3 Stunden. Die Fahrt mit unseren 4 Bussen und Polizeieskorte ist eigentlich nicht weit, denn der Ort Schukowski ist so weit weg. Aber es dauerte so lange, weil überall Stau war.

Als wir ankamen hatten wir nicht viel Zeit für die Vorbereitung. Wir stellen den Moonbuggy an der richtigen Stelle auf, befestigten einige Plakate auf einer kleinen Messewand, banden die NASA-Fahne vom Herrn Prof. von Puttkamer fest und schon ging es hinaus. Nun kam der Secret Service und durchsuchte den ganzen Pavillion nach möglichen Waffen. Aber es waren keine zu finden. Somit wurde unser Pavillion „Ot Vinta“ freigegeben, aber weiterhin streng bewacht. In wenigen Minuten soll der Premierminister Dimitri Medwedew eintreffen.

standmavorovazotovwoernerasisekaterinaIn der Erwartung an den Premierminister haben wir unsere Erklärungen sehr sorgfältig zurechtgelegt. Es war Ralf nicht erlaubt uns während der Präsentation des Moonbuggys zu unterstützen odr Fotos zu machen. Deshalb habe ich eine Menge von Informationen und Wünsche in meinem Kopf abgespeichert. Ich war sehr aufgeregt und auch ein bisschen nervös.

Während wir warteten schauten wir uns auch die Exponate der anderen Schüler an. Sie hatten sehr intelligente Erfindungen und Ideen. Viele von ihnen haben kleine Flugzeuge selbst gebaut. Die Jungs waren sehr höflich und lustig, aber ohne unser russisches Genie Evgeniy wären wir nicht in der Lage gewesen mit den Schülern zu sprechen. Die Wenigsten können englisch.

Ralf winkte auf einem Mal jemanden herein und ich dachte schon das ist der Minister. Aber beide gingen sehr routiniert miteinander um, also konnte das nicht sein. Zu meiner Überraschung stellte sich der Mann in sauberem Deutsch als Herr Prof. Dr. Wörner vor. Er war sehr freundlich und setze sich auch gleich auf unser Moonbuggy. Wir machten einen Small Talk. Als er wieder ging erkärte uns Ralf: „Das war der Chef der DLR“. Nun war ich als begeisterte Naturwissenschaftlerin mit meinem Nachweis eines Exoplaneten doch Baff.
 

medwedew

nadin-medvedevNach einer Weile war die Zeit gekommen und Medwedew ging in Richtung unseres Standes. Aber leider kam irgendetwas dazwischen und die Sicherheitsleute legten kurz vor unserem Pavillion die Route um. So haben wir gerade die Möglichkeit für ein kurzes Gruppenfoto mit ihm und dann ging er weiter. Natürlich war dies eine kleine Enttäuschung, aber wir waren froh ihn zu sehen. Ich stand 2 Meter von dem ehemaligen russischen Präsidenten entfernt, mitten im Geschrei der anderen Kinder. Die Schüler gerieten außer sich und ließen sich ihre Mützen signieren. Ralf stand als einziger Fotograf in der richtigen Schußlinie und machte in der kurzen Zeit alle perfekten Fotos. Er wurde danach von der Festivalchefin um Fotos angefleht. Noch kurz zuvor wollte sie ihn rausschmeißen wenn er die Kamera nur angefasst hätte. Erstaunlich!

mig-35p5formation

So, nun war der Stress genug. Wir verbrachten einige Zeit um andere Teile der MAKS beobachten. Das Besondere daran war natürlich die Flugshow. Das war eine sehr laut aber wahnsinnig aufregend! Nachdem uns schon die Ohren wehtaten wurde es Zeit für den Rückzug. Also gingen wir zum Pavillion. Dort warteten die anderen Wettbewerbsteilnehmer schon auf die Busse. Aber die Busse staken im Stau. Also holten wir unseren Moonbuggy heraus und luden die russischen Kids zum Mitfahren ein. Das ließen die sich nicht 2 Mal sagen. Araceli hatte als fahrerin eine ganze Stunde zu tun alle Wünsche der über 100 Schüler zu befriedigen. Das Moonbuggy war neben einem Propellerbuggy eines der auffälligsten fahrzeuge auf der MAKS.

moonbuggy-kidsairbuggyFür uns ist es eine Ehre bei der MAKS zu sein. In den nächsten Tagen werden wir noch viel mehr sehen und ich freue mich darauf.

 

all photos by Ralf Heckel, more here (click)

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Schülerberichte - 2013

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moscowNach einer anstrengenden Anreise am Sonntag haben wir heute unseren ersten Ausflug mit dem Bus. Unsere Reise wurde von einigen Polizeiautos eskortiert. Die sorgte dafür, dass wir rote Ampeln überqueren konnten und somit schnell durch den Moskauer Stau kamen. Ich habe noch so etwas noch nie gesehen und wusste nicht einmal, dass dies möglich ist für gewöhnliche Schüler wie wir.

Das "Luftfahrtmuseum von Russia" liegt etwa 40 km südlich von Moskau im Wald. Der Ort heißt Monino. Dort steht hinter einem Schlagbaum eine unendliche Menge von Flugzeugen. Der Reiseleiter erklärte uns viel über einzelne Schicksaale von Piloten, Konstrukteuren und deren Maschinen. Wir hatten sogar die Chance, einige geheime Flugzeug sehen. Es war sehr interessant. Da gab es kleine fliegende hölzerne Kisten, große Verkehrsflugzeuge, Hubschrauber oder auch die erste Version einer russischen Raumfähre zu sehen. Gigantisch ist das Überschallflugzeug TU-144, im Westen „Concordski“ genannt, weil sie das Analogon zur Concord war. Auch stand am Eingang ein überdimensionaler Hubschrauber mit 2 Schrauben. Es war so eine Art Mischung aus Flugzeug und Hubschrauber für große Lasten. Wir verbrachten Stunden dort.

Fotos vom Luftfahrtmuseum Monino

Ständig kamen all die anderen Mitglieder des Wettbewerbs auf uns zu. Es sind Schülerinnen und Schüler zwischen 11 und 16. Für sie war es etwas ganz Besonderes uns deutsche Ausländer auf dem Wettbewerb zu sehen. Da wir unsere blauen Raumanzüge mit der NASA Symbol trugen, wollten sie alle ein Foto mit uns machen. Wir fühlten uns ein wenig wie Prominente. Aber das ist ja auch kein Wunder, wir sind das erste westliche Wettbewerbsteam auf dieser russischen Veranstaltung. Ich will stark hoffen dass das nicht das in Zukunft besser wird. Danach taten die Mundwinkel vom Lächeln weh … aber es war sehr niedlich und hat Spaß gemacht.

policeoficery_rossiiaracelidoucopterkapsulesupersonicNach der Besichtigung und einem Mittagessen in einem schönen Moskauer Restaurant hatten wir die Chance für ein typisches „Tourist-Sightseeing". Also gingen wir zum Roten Platz und beobachtete die "St. Basilius ". Sie ist die bekannteste Kirche von Russland mit ihren bunten Zwiebeltürmen. Es ist ein sehr schönes Gebäude, in der Tat das Schönste in Moskau, denke ich.

Außerdem verbrachten wir eine Weile in dem größten Einkaufszentrum von Moskau, dem GUM. Dort nutzten wir diese Zeit und besuchten unseren Hauptsponsor Bruno Banani. Wir gingen zu einem Geschäft namens „XO“ und zeigten den Verkäuferinnen unsere Anzüge. Die waren überrascht und sehr freundlich. Sie ließen uns ein paar Fotos mit ihnen machen.

Alles in allem hatten wir einen sehr spannenden Tag. Wir alle haben es sehr genossen und es sind ein paar wirklich schöne Bilder entstanden. Ich hoffe dass die nächsten Tage so weitergehen. Es war großartig!

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Exkursionen - Moscow-Tour

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Heute landeten die zwei Pilotinnen der Leipziger NASA Moonbuggy Teams auf Einladung der russischen Regierung in Moskau. Araceli Zeller (15, Titisee-Neustadt) und Nadin Rößler (19. Chemnitz) vertreten den deutschen Luft- und Raumfahrtnachwuchs auf der Airshow MAKS in Russland. Die MAKS in Moskau ist ähnlich der ILA in Berlin. Das von der russischen Regierung aus diesem Anlass veranstaltete Jugendfestival „Ot Vinta“ (Auf geht´s), soll junge Menschen vor ihrer Entscheidung über ein Studium zusammenbringen und für die Luft- und Raumfahrt sowie die Naturwissenschaften begeistern. Die deutsche Beteiligung ist ein Novum auf welches der Veranstalter der MAKS besonders stolz ist.

moscowbuggyUnsere beiden Mädels nahmen im April 2013 sehr erfolgreich am NASA Moonbuggy Rennen in Alabama teil und haben nun ihr Moonbuggy in 6 Koffern mit nach Moskau genommen. Di Eiladung nach Moskau ist eine Auszeichnung. Eigens für diesen Wettbewerb fertigte der Porsche-Vertragspartner „Sattlerei Kübler“ lederne Moonbuggysitze in russischen Nationalfarben. Nach einem schlafraubenden Nachtflug und einer komplizierten Logistik für den Transport des Moonbuggys, montierten beide heute Nachmittag im Hotel „BETA****“ ihr Moonbuggy. Sie werden vom russischen Diplomingenieur für Luft- und Raumfahrt Evgeniy Zakutin begleitet und angeleitet.

Fotoalbum

In den nächsten Tagen steht ein aufwendiges Programm auf dem Plan. So werden beide Mädels ihren Moonbuggy vor dem Premierminister Russlands Dimitri Medwedjew vorstellen und gegen 108 weitere Teilnehmer verteidigen müssen. Besuche in zahlreichen Museen der Luft- und Raumfahrt sowie natürlich auf der Airshow machen das Programm spannend. Kosmonautenbesuche und der Besuch bei der Familie des Sputnik-Konstrukteurs Koroljow werden von uns in der 2. Wochenhälfte selbst organisiert.

Bereits während der Montage der Exponate heute im Hotel war abzusehen, dass die vielen Teilnehmer zwischen 12-18 Jahren ein Auge auf die beiden deutschen Girls geworfen haben. Man lässt sich gern im eigenen Space Look mit ihnen fotografieren und das Moonbuggy erklären. Die Sprache ist keine Hürde. Die Schülerinnen verstehen sich auch mit Händen und Füßen prächtig.

Programm:

Montag: Stadtrundfahrt, Besuch des Luftfahrtmuseums in Monino, Moskau-Center-Tour und Freizeit
Dienstag: Verteidigung der technischen Arbeiten vor dem Premierminister Dimitri Medwedjew auf dem Messegelände (Presse und TV), Ausstellung aller Wettbewerbsexponate auf der MAKS (Nahe dem Roboter)
Mittwoch: Besuch des Museums der Kosmonauten nahe der Alluniumsausstellung
Donnerstag: freier Tag auf der MAKS
Freitag: Besuch der Familie Koroljow
Sonntag: Zerlegung des Moonbuggys für den Rückflug



uniformsassemblyInvestitionen in die Jugend – Ihre Chance auf eine Zukunft:


Das Jugendfestival auf der Airshow MAKS wird von der russischen Regierung finanziert. Die Anreise- und Transportkosten muss wie bei NASA-Veranstaltungen die eigeladene Seite selbst bezahlen. Bis zur heutigen Ankunft in Moskau konnte sich noch kein deutsches Unternehmen oder Verband der Branche für eine Förderung dieses einzigen deutschen Teams entscheiden. Aus diesem Grund finanzierten die Gründer des Trägervereins Yvonne und Ralf Heckel die Reisekosten in Höhe von 2500 Euro aus eigener Tasche, weil dies eine Pflicht an der Jugend ist. Im Moment ist das Moonbuggy in Moskau noch ohne Sponsoren ausgestattet. Es kann die Fläche auf dem nach vorn geneigten 4 Schutzblechen und den Rückseiten der Sitze gemietet werden. In 2 Tagen wird alles wirksam der Öffentlichkeit vorgestellt. Der Einstieg beginnt bei 500 Euro/Schutzblech. Der Betrag kann auch in Form einer Spende an den Verein erbracht werden. Wenden Sie sich bis zum heutigen Abend des 26.8.2013 an: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. oder per SMS an +49 172 7949375

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