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externe News
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News-Presse - News Presse Deutsch

team201411 Schüler aus Deutschland, Schweiz, Russland und der USA treten in diesem Jahr für das International Space Education Institute aus Leipzig in 2 Teams bei der NASA Rover Challenge in Huntsville/Alabama an. Es war die komplexeste und aufwendigste Auswahl von Schülern seit der ersten Teilnahme vor 8 Jahren. Der Wettbewerb (früher bekannt als NASA Moonbuggy Race) wurde mit zahlreichen neuen Aufgaben ausgestattet und bereitet die junge Generation auf wissenschaftliche Berufe zur späteren Erkundung des Sonnensystems vor. Im Mittelpunkt stehen ausgewählte Schüler, Lehrlinge und Studenten mit ihren frühen praktischen Erfahrungen, Querdenkvermögen, Disziplin und Zielstrebigkeit.

Es soll ein Fahrzeug konstruiert werden, dessen Herausforderungen im Vergleich zu einem ausgewachsenen Ingenieur die Grenzen des Machbaren für die Schüler möglichst realitätsnah simulieren sollen. Als die schwierigste Herausforderung bezeichnen alle Teilnehmer das Verbot der Benutzung von Luftreifen. Zahlreiche Ideen wurden ausprobiert. Welche davon nun den harten Anforderungen des zu fahrenden Kurses genügen wird sich am 10.-12. April 2014 herausstellen.

Die intensive Vorbereitung der europäischen Teilnehmer in 2 multinationalen Teams nahm 9 Monate mit 220 Aktivitäten in 4 Ländern in Anspruch. Viele Interessenten scheiterten an der nötigen Disziplin und Konzentration auf die anstehenden Aufgaben. Vor allem die Teamarbeit, der multilinguale Umgang, die zu erwerbenden praktischen Erfahrungen und ökonomische Aufgaben waren unumgängliche Schwerpunkte. Letztere unterstützten zahlreiche Unternehmen und Privatpersonen, da öffentliche Budgets für kostspielige internationale Hightech-Wettbewerbe kaum vorhanden sind.

Seit einer Woche nun bereiten sich die untenstehenden Teilnehmer auf ihren großen Tag in der Raketenstadt Huntsville vor. Sie schweißen sich dabei anhand der gemeinsamen Aufgaben als Team zusammen. Sie sind eingeladen die Erlebnisberichte der 13-20-jährigen in 3 Sprachen zu lesen.


moscowkostromaneftejuganskhuntsvilleLeipzigZur NASA Rover Challenge werden über 80 Teams mit knapp 1000 Teilnehmern erwartet. Die europäischen Teams genießen eine besondere Medienaufmerksamkeit, da sie Teilnehmer mehrerer Nationen vereinen. Eine Einladung nach Washington zur NASA-Verwaltung steht auf dem Reiseplan. Es wird das Abendschau-Team des russischen ersten Programmes erwartet. Noch nie schaffte es ein 13-jähriges Mädchen aus Russland zu einem NASA-Wettbewerb in die USA. Katarina Trusheva vom "Team Russia Highschool" ist die Erste. Ihr 18-jähriger Fahrer kommt aus Sibirien. Das russische Team wird von dem inzwischen in Leipzig lebenden Moskauer Luft- und Raumfahrtingenieur Evgeniy Zakutin geleitet.

Aus Leipzig stammt auch der seit diesem Jahr neue NASA-Pokal: "Jesco von Puttkamer International Team Award". Dieser wird in 2 Leistungsklassen vergeben und ist mit 500 US-$ dotiert.

-Sofortposts auf Facebook
-Schülerberichte
-Fotoserie von der US-Exkursion
-Alle Aktivitäten für diesen Wettbewerb als Fotos im Überblick

-Pressespiegel 2014
-NASA-Info


teilnehmende Schülder unter der Leitung des International Space Education Institutes:

Tobias Meier, Mathilda Drews, Mario Denzler, Martin Hohlweg, Amanda Spencer (Team Germany College),
Katharina Trusheva, Vadim Korsunov, Jonathan Holtmann, Matthew Spencer, Graig Steward (Team Russia Highschool)

durch die Teilnehmer repräsentierte Bildungseinrichtungen:
International School Leipzig, Deutsche Schule Washington, Moskauer Schule Nr. 422, Huntsville City Schools
University of Alabama in Birmingham, Moscow Aviation Institute, University of Minnesota, Handwerkskammer zu Leipzig

Hauptsponsoren:
IGUS, Space Hotel Leipzig
Dreherei Günter Jakob GmbH & Co.KG, Holl GmbH, Sattlerei Kübler, Doerffer Standstrahltechnik, Hauff-Haustechnik, Seilerei Voigt
und weitere

 
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News-Presse - News Presse Deutsch

Diese unten genannten Teams aus Europa sind bei der 1. NASA Human Exploration Rover Challenge registriert und nach einem 2-monatigen Auswahlprozess bestätigt worden. Allen Teammitgliedern wünschen wir viel Erfolg bei ihrem Wettbewerb am 10.-12. April 2014.

http://www.nasa.gov/roverchallenge/home/index.html

Dim lights
Abendnachrichten auf ROSSIA 1 (erstes staatliches Programm Russlands, Di, 4.3.2014)


Team Germany College
supervising by: Ralf Heckel
International Space Education Institute, Leipzig

1. Tobias Meier (18)
2. Victoria Lagemann (20)
3. Amanda Spencer (20)
4. Martin Hohlweg (25)
5. Alexander Frolov (25)

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IGUS-Team
(former Team Germany Highschool)
supervising by: Ralf Heckel
International Space Education Institute, Leipzig

1. Mathilda Drews (17)
2. Lennart Lederer (16)
3. Mathew Spencer (16)

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Team Russia Highschool
supervising by: Evgeniy Zakutin
International Space Education Institute, Moscow

1. Catherine Trusheva (13)
2. Vadim Korsunov (17)
3. Denis Sucharev (17)
4. Julian Neubert (16)
5. Ingmar Olson (16)

-----------------------------------------------------------------

Highschool Team Italy
-canceled-

-----------------------------------------------------------------

in cooperation mit Schülern und Lehrern
aus folgenden Schulen oder Einrichtungen:

- Gymnasium Burgstädt (GER)
- CJD Königswinter (GER)
- Realschule Titisee-Neudtadt (GER)
- Handwerkskammer zu Leipzig (GER)
- International School Leipzig (GER)
- Hauptschule Portitz (GER)
- Deutsche Schule Moskau (RUS)
- Schule Nr. 422 Moskau (RUS)
- technisches Lyzeum Kostroma (RUS)
- technisches Lyzeum Nefteyugansk (RUS)
- staatlich-wissenschaftliches Lyzeum Benedetti, Venedig (IT)
- Alternative Learningcenter Lakeville, Minessota (USA)
- University of Alabama in Birmingham (USA)
- University of Minnesota (USA)

 
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News-Presse - News Presse Deutsch

Leipzig, Huntsville/Alabama, 18.02.2014

Presseeinladung zum Freitag dem 21.2.2014, um 12 Uhr, Halle 2, Stand E13.

Der von der US Raumfahrtbehörde für das Jahr 2014 erstmals international ausgeschriebene Nachwuchswettbewerb "NASA Human Rover Challenge" hat zum Ziel das Querdenkvermögen der Jugend für neue Innovationen zu schärfen. Schülerteams müssen off-road-fähige Fahrzeuge bauen und dabei eine Reihe schwieriger Konstruktionsanforderungen selbstständig lösen. Als eine der schwierigsten Herausforderungen entpuppten sich die Non-Pneumatic-Wheels. Es sollen leichte Räder benutzt werden, welche ohne Luft oder anderem Druckgas funktionieren. Seit November letzten Jahres tüfteln weltweit etwa über 1000 hochbegabte Schüler, Studenten und Jungingenieure an diesem Problem. Es gibt viele Ideen, doch durchsetzungsfähige Konstruktionen welche die harten Anforderungen einer schweren Strecke erfüllen, sind noch rar.

kueblerDerzeit präsentieren sich die EU-Teams dieses Wettbewerbes auf der Mitteldeutschen Handwerksmesse mit einer Schauwerkstatt (Halle 2, Stand E13). Die Handwerkskammer zu Leipzig, menrere unterstützende sächsische Handwerksbetriebe und die Leipziger Messe hatten die Teams aus Italien, Russland und mehreren Teilen Deutschlands über ihre Leipziger Wettbewerbszentrale dazu eingeladen.

mitgas

Seit der Eröffnung am Samstag bereiten sich die Teilnehmer nun nicht in ihren Werkstätten, sondern auf der Leipziger Messe vor den Augen der Besucher vor. Es wird geschraubt, gebaut, konstruiert und gebaut. Durch die geballte Konzentration der verschiedendsten Gewerke, deren Fachleute und Hersteller konnte eine einfache Idee für äußerst strapazierfähige luftdrucklose Räder zünden. Binnen zweier Tage konnte am Montag und Dienstag die Idee vor den Augen der Messegäste in einen vielversprechenden Prototypen umgesetzt werden. Zuweilen bildeten sich Staus in den Gängen um den Workshop.

In den nächsten 2 Tagen wird diese Konstruktion verfeinert, eine Montagevorrrichtung gebaut und auf 4 Räder dupliziert. Am Freitag dem 21.2.2014 findet um 12 Uhr eine Premiere Testfahrt mit den ersten in Leipzig hergestellten Non-Pneumatic-Rädern statt. Die Räder werden dann auf einem originalen NASA-Rover montiert sein.

Dim lights Quelle NASA

Es werden alle Pressevertreter und Interessenten eingeladen: Halle 2, Stand E13.
Fotos vom Bau des Prototypen: http://www.flickr.com/photos/spaceeducation/sets/72157641176689924/


An der Fertigung der Non-Pneumatic-Räder sind folgende Handwerksbetriebe unter Anleitung eines Moskauer Juningenieurs und europäischen Schülern beteiligt:

- ea4tech GbR - technischer Lehrmittelhersteller, Leipzig
- Dreherei Günter Jakob GmbH & Co.KG, Holzhausen
- Holl GmbH, Laserschneidtechnik, Markkleeberg
- Sattlerei Kübler, Schkeuditz
- Seilerei Voigt, Bad Düben
- Hauff-Technik GmbH & Co.KG, Herbrechtingen
- SZ Sachsenkleber, Dresden
- Schwalbe Fahrradreifen, Ralf Bohle GmbH, Reichshof
- Space Hotel Leipzig


Mehr Informationen:
International Space Education Institute e.V.
Wurzner Str. 4, 04315 Leipzig
www.spaceeducation.de
Ansprechpartner: Ralf Heckel
Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. ; Tel: 0172-7949375

 
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Events - Messen

messestand01

Eingeladen sind alle Handwerksunternehmen mit Herz für Nadchwuchs und Nachwuchsförderung. Das hier ausgestellte Projekt ist ein Kozept für eine bundesweite technische Arbeitsgemeinschaft an Schulen. Mit einem Basisbausatz für 10-18-jährige sollen die motorischen Fähigkeiten, die Lernfreude, das Handwerk und die begeisterung für technische Berufe nachhaltig geprägt werden.

Wir laden Sie ein, sich an diesem Stand mit Ihrem Unternehmen zu präsentieren. Er vertritt ein hohes Niveau. Unterstützen Sie mit einer Aufwandspauschale die Reiseunkosten der teilnehmenden Schüler zum NASA-Wettbewerb (April 2014).
Wir stellen dazu eine Zahl von 500 Euro als Zuwendung in den Raum. Rechnungen mit der Bezeichnung “Messestand/Gemeinschaftsstand” können auch ausgestellt werden.

Technisches (Halle 2, Stand E13)
- 15.2.-23.2.2014
- Standgröße 7 x 3 Meter
- Aluminiumtraverse mit Beleuchtung, Teppich
- Besprechungstisch
- Infotresen
- Minibuggy-Fertigungsstraße
- 1 NASA Rover montiert und fahrbereit
- 1 NASA Rover teilmontiert

antrag

Natürlich wollen wir Ihr Unternehmen präsentieren. Hierfür steht eine 3-Meter-Wand zur gemeinschaftlichen Darstellung Verfügung. Wir bauen am Donnerstag dem 13.2. auf. Wir bitten um umgehende Zusage und Zusendung Ihrer Logos bis Mittwoch Mittag! Der Stand ist durchgehend besetzt mit Schülern im Raumanzug. Es werden vor Ort Minibuggys (eine 1:20-Version des Moonbuggys) wie in einer Schauwerkstatt gefertigt.

Leiten Sie diesen Artikel an nahestehende Geschäftspartner weiter!

Kontakt: Ralf Heckel, International Space Education Institute, 0172-7949375

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Schülerberichte - 2013

Einleitung
Im November letzten Jahres begann unsere Klasse mit den Planungen für den gemeinsamen Schulabschluss. Wir haben uns versprochen, dass alle ihr Bestes geben werden und jeder etwas dazu beiträgt wird. Unter meiner Führung entstand dann ein Klassenprojekt welches ich Ihnen nun vorstellen möchte.

rakete

Die Idee
An unserer Schule ist es bereits Tradition, dass jede Abschluss-Klasse ein kleines oder großes Denkmal hinterlässt, etwas das die Klassengemeinschaft und das Motto zusammenfasst. Da ich schon Erfahrung bei ähnlichen Projekten hatte erklärte ich mich schnell dazu bereit dieses Projekt zu leiten. Wir einigten uns gemeinsam auf etwas das am besten den Start in ein neues Leben und die Gemeinschaft der Klasse beschreibt. Sofort kam mir dabei die Idee einer Rakete, da ich schon seit Jahren in Luft- und Raumfahrt interessiert bin. Ich zeichnete viele Entwürfe die ich meinen Mitschülern vorstellte. Wir einigten uns schließlich und setzten uns das Thema „Astronauten im All“ als Ziel. Doch kurz darauf kam es schon zu ersten Problemen. Die Schulleitung sagte zwar zuerst zu, erklärte sich aber kurz darauf nicht mehr einverstanden. Nach ihrer Auffassung wäre das Denkmal viel zu groß gewesen und stellte ein eindeutiges Sicherheitsproblem für uns und die Schule dar. Außerdem war die Schule besorgt, dass die Rakete am Ende eher wie eine Rakete des Militärs aussehen würde. Erst nach langen Gesprächen, einer neuen Mappe und vielen Bildern war die Schule bereit zuzustimmen.

teamDas Team
Um ein gutes Ergebnis zu erhalten bildeten wir eine kleine Gruppe und verteilten die Aufgaben. Als Projektleiter kümmerte ich (dritte Person von rechts) mich um den Kauf der wichtigsten Materialien, der Planung, dem Transport, die Gespräche und die Lackierung. Um eine ausreichend große Lagerhalle kümmerte sich Johannes Blum (zweiter von rechts) genauso wie um Werkzeuge und weitere Materialien. Wir trafen uns oft als ganze Gruppe nachdem wir vorher geplant hatten was als nächstes zu tun war. Dabei halfen uns Lasse Schirmer (vierter von rechts), Felix Stamm (links daneben), Timo Banko (ganz außen link) und Simon Urban. Die restlichen Helfer (Alex Müller; Simon Werthenbach und Jonah Scheible) halfen bei den Transporten und dem Aufstellen auf dem Schulgelände.

Unser Ziel
Da in unserer Klasse ein starker Zusammenhalt Gang und Gebe war und viele von uns schon lange befreundet waren, wollten wir etwas Besonderes der Schule hinterlassen. Wir wollten vor allem unser Können und Teamarbeit unter Beweis stellen. Die Rakete stand für uns für den Aufbruch zu neuen Ufern und der Schulabschluss für eine gemeinsame Mission. Unser Ziel war es von Anfang an, unseren Abschluss und die letzten gemeinsamen Tage mit etwas außergewöhnlichem zu unterstreichen. Mit harter Arbeit, netten Helfern und Kreativität ist uns das auch gelungen.

Ablauf des Projekteslager
Am 06.04.2013 um 04:00 Uhr morgens machte ich mich zusammen mit meinem Vater von unserem Heimatort auf den Weg nach Leipzig. Die Basis für unsere Rakete sollte aus einem ausgemusterten Tank der Bundeswehr bestehen. Die Grundidee stammte aus einem Artikel von Space-Education auf den ich zufällig gestoßen bin. In Leipzig angekommen besuchten wir den LRP-Schrottplatz der die ausgemusterten Tanks anbietet. Herr Meinel, der Chef zeigte uns den Lagerplatz und wir suchten einen sauberen Tank aus. Der Tank ist fast sechs Meter lang, hat einen Durchmesser von 73 cm und wiegt leer 145 Kg. Mit einem Gabelstapler luden wir ihn auf unseren Bootsanhänger und nach dem Kauf ging es dann schnellstens wieder nach Hause. Noch am selben Abend begann ich mit einem Freund den Tank genauer zu untersuchen und ich plante wie es nun weiter gehen würde.

transport

lagerhalleNachdem eine passende Lagerhalle gefunden worden war transportierten wir den Tank dort hin. Provisorisch stellten wir sie auf eine Europalette und konnten nun das schwere Gewicht auch viel leichter bewegen. Als nächstes wurde der Tank komplett abgeschliffen und mit Waschbenzin gereinigt. Das nächste große Ziel sollten nun die Tragflächen sein, allerdings hatten wir dort schon erste Probleme. Zuerst stellte sich die Frage ob wir drei oder vier Flächen haben wollen und vor allem aus welchem Material. Aufgrund des sehr geringen Budgets entschlossen wir uns zu drei Leitflächen aus Witterungsbeständigem Holz. Wir fertigten eine Schablone an und übertrugen dann die Form auf die Platten. Alles wurde per Hand ausgeschnitten und anschließend abgeschliffen. Nun stellte sich die Frage der Befestigung, sie musste erstens robust sein, aber zum anderen auch kostengünstig. Mit Nieten befestigten wir mehrere lange Aluminiumwinkel an den Tank und an die Winkel dann die Tragflächen. Da schon zwei kleine Tragflächen vorhanden waren nutzten wir diese und schraubten die zwei Seitenflächen daran fest.

lackDie Lackierung
Nun war die Rakete endlich grob fertig und war bereit für die Lackierung. Nun war ich gefragt, denn ich hatte schon Erfahrung beim Lackieren von großen Flächen. Ich entschied mich für eine schnelle aber saubere Variante, spezieller Sprühlack. Die gesamte Rakete wurde von mir zuerst in weiß besprüht. Für die gesamte Rakete brauchte ich mehrere Liter weiße Farbe, beinahe hatte ich mich mit der Menge verschätzt.

orangeNachdem der Lack trocken war klebte ich mit Johannes Blum einzelne Teile der Rakete ab und ich sprühte erneut ein Schicht Orange darüber. So entstanden die farbigen Musterungen. Nun war es Zeit die Aufkleber mit unseren Namen, dem Logo und der Flagge zu bestellen. Wir wendeten uns dabei an Repro Weber, welche uns die Aufkleber zu einem gemäßigten Preis produzierten. Schon nach kurzer Zeit waren die Schriftzüge fertig und wir begannen damit sie auf der Rakete zu verteilen. Nun stand eigentlich nur noch der Transport zur Schule vor. Wir trafen uns an einem Freitagmorgen alle bei vor der Werkhalle und bereiteten die Rakete auf ihre vorerst letzte Reise vor. Mit der Hilfe meines Vater und meines Bruders luden wir die Rakete erneut auf den Hänger und fuhren los. An der Schule hoben wir sie zusammen wieder herunter und setzten sie provisorisch auf Europaletten ab.

Sponsoren und Unterstützer
Firma LRP Autorecycling, Michael Meinel (Tank)
International Space Education Institute e.V., Ralf Heckel (Ideen)
CJD Jugenddorf-Christophorusschule Königswinter, Herr Breitenstein (Schulleitung)
Thomas Henseler (Aufkleber)
Andreas Rein (Transport)
Familie Blum (Lagerhalle)

Kosten
Um die ersten groben Kosten zu decken sammelten wir pro Person 25 Euro ein und kamen so auf 675 €. Die restlichen Kosten wurden allesamt von der Klassenkasse und dem Erlös von den Eintrittskarten des Abschlussballs bezahlt.

Insgesamt waren das 790 € :
Tank 500€
Aufkleber 40€
Farben und Lacke 50€
Seitenflächen 80€
Sonstiges 120€

fertigFazit
Als die Rakete nun endlich auf ihrem Platz auf einer Wiese an der Schule stand waren wir alle sehr zufrieden. Besonders ich war froh, dass alles rechtzeitig fertig wurde und dass wir immer weiter gemacht haben und nicht aufgegeben haben. Auch wenn es manchmal sehr schlecht aussah und Zweifel aufkamen. Für mich war es eine neue Erfahrung ein so großes Projekt zu leiten und ein gutes Gefühl es auch beendet zu haben. Es war klar dass diese Rakete das letzte Projekt zusammen mit all meinen Freunden werden würde und wir alle waren sehr stolz.

Die Rakete steht heute immer noch an ihrem Platz und wird jeden Tag von vielen verschiedenen Leuten gesehen. Zurzeit plane ich ein besseres Gerüst für die Rakete zu besorgen. Ich besuche nun die Oberstufe des CJD Königswinter und möchte nach dem Abitur Luft- und Raumfahrttechnik studieren. Manche der Raketenhelfer besuchen nun ebenfalls die Oberstufe, andere haben Ausbildungen begonnen oder gehen auf andere Schulen. Wir sind alle sehr mit dem Verlauf des Projektes zufrieden.

Quellen und Links
Idee: Wir bauen eine Rakete
Fotogalerie: Produktion; Besuch in Leipzig; Exkursion nach Moskau
Presse: Generalanzeiger Bonn;
Berichte: Projekt Rakete;

 
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