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Events - Workshops
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Anreise: 27.12.2012, 16-20 Uhr
Abreise: 30.12.2012, ab 12 Uhr

Location: Space Hotel Leipzig, Wurzner Str. 4, 04315 Leipzig, Deutschland (mit Vollverpflegung)
Gastgeber: International Space Education Institute e.V.
Referenten: Yvonne und Ralf Heckel (Botschafter des Space Camp, Huntsville), Abiturienten vergangener NASA-Wettbewerbe, CAD-Ingenieure, Personal-Trainer
Basis: NASA-Ausschreibung und Angebot für Teilnehmer aus Europa

yvonne-luxemburgAm 28. und 29. Dezember 2012 treffen sich ausgesuchte Bewerber für das 20. NASA Moonbuggy Race in Leipzig zum Briefing. Während eines 2-tägigen Programmes werden alle nötigen Informationen zum Wettbewerb, der Teilnahme und der Verknüpfung zur regionalen Schulausbildung / Abiturprüfung / Studienunterstützung vermittelt. Schüler und Eltern haben die Gelegenheit ihre Fragen vor Fachleuten mit eingehender Erfahrung zu stellen.

Die Anmeldefrist für internationale Bewerber endet am 7.1.2013. Bis zu diesem Zeitpunkt sind alle  privaten Interessenten, Schulen. Initiativen und Universtitäten eingeladen, sich über die neuen Anmeldeanforderungen für 2013 zu informieren und ggf. für eine Teilnahme zusammen mit den europäischen Teams des International Space Education Institutes e.V. (ISEI) zu entscheiden.

borna-schoolDer Verein besitzt eine 7-jährige exklusive Erfahrung als internationaler Teilnehmer dieses Wettbewerbes und ist Träger aller vom Veranstalter ausgelobten Preise. Im Jahre 2007 initiierte das  ISEI zusammen mit dem Leiter des Fachbeirates Prof. Dr. Jesco von Puttkamer (NASA-Hauptquartier, Washington) die Öffnung dieses Wettbewerbes für Nicht-US-Teams. Im Jahre 2010 erreichte das Team des  International Space Education Institutes als erster internationaler Teilnehmer die Weltmeisterschaft (Winning Team) und führt seitdem die internationale Liga des Wettbewerbes an.

Mehr als 50 internationale Teams folgten seitdem den Erfahrungen des ISEI und holen sich in Leipzig die entsprechende Beratung ein. Während sich indische Schulen und Universitäten vorwiegend Tipps und Beratungen zur Logistik und Finanzierung einer Wettbewerbsteilnahme in Leipzig einholen und Studentengruppen zu den Leipziger Workshops schicken, ziehen Bildungseinrichtungen aus der EU und Russland den Weg über einen Kooperationsvertrag mit dem ISEI zur eigenständigen Komplettbetreuung vor.

Derzeit betreut das ISEI neben vielen Einzelbewerbern (Schülern und Studenten) auch Schulen in Venedig (Italien), Hamm (Luxemburg), Moskau (Russland), Kaluga (Russland) und Llucmajor (Spanien). Das Engagement in der ersten Raumfahrtnation Russland wird von der Tochter des Chefkonstrukteurs der Sputnik- und Gagarin-Rakete (Koroljow) persönlich unterstützt. Die heutige Medizinprofessorin und Chirurgin verfasst u.a. wissenschaftliche Werke über ihren Vater und gewährt den Schülerteams einzigartige Einblicke in die Geschichte der russischen Raumfahrt.

Deutsche Teilnehmer sind vorwiegend eigenständig im Tandem mit einer schulischen Aufgabe (Betriebspraktikum, Projektarbeit, Besondere Lernleistung, Propädeutikum zum Abitur) auf Mitgliedsebene eingebunden. Diese werden von den jeweils zuständigen Bildungsministerien sowie den jeweiligen Fördervereinen der Schulen und deren Schulleitungen unterstützt.

Programm zum Briefing:
- 27.12.2012 von 16-20 Uhr Anreise
- Deine Anforderungen und Gewinne aus einem NASA Wettbewerb
- die NASA Grundwerte
- NASA Moonbuggy Teilnehmer: Bewerbung und Teilnahme
- Regeln und Strafen
- technische Anforderungen / Deine Integrität
- körperliche Vorbereitung
- der Wettbewert und die Schule (wie wertvoll ist eine Teilnahme für Schule und Prüfung)
- Kosten
- 30.12.2012 ab 12 Uhr Abreise

mitzubringen sind:
- eine Kopie des letzten Zeugnisses
- ein paar überzeugende Belege von der außerschulischen Arbeit (gern Fotos, Urkunden, Exponate)
- gültiger Reisepass
- Schreibmaterialien
- eigener Pad / Notebook / Laptop oder Handheld
- USB-Stick (nicht unter 8 MB)
- Reisetasche mit Schlaf- und Waschzeug, Alltagskleidung
- Eigenanteil für die Übernachtungs- und Logiekosten ( 3 x 14 Euro = 42 Euro)

Dim lights

mehr Infos:
NASA-Partner: http://www.spaceeducation.de/
NASA-Veranstalter: http://moonbuggy.msfc.nasa.gov/
Beschreibungen von Schülern: http://www.spaceeducation.de/de/schuelerberichte.html
Fotos: http://www.flickr.com/photos/spaceeducation/collections/72157618932415239/
Filme: http://www.youtube.com/user/SpaceEducation/videos?view=1
TV: http://www.youtube.com/playlist?list=PL8686FC8BAA4B4692

 
Website - General
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bye-2012Ein langes und ergebnisreiches Jahr geht zu Ende. Niemand hätte ahnen können wieviel Resultate dieses Jahr zusammengetragen hat und wie gut sich die Projekte des Vereins und ihrer Mitglieder entwickelt haben. Die Hälfte davon war unsere Erwartung, darum ist die Überraschung umso positiver. Wir möchten einen kleinen Überblick geben und uns bei allen Helfern, Unterstützern und Sympathisanten bedanken. Engagierte, Freunde und Partner des Institutes sind am 21.12.2012 zum Weihnachtsessen eingeladen: Einladung hier.

Für 2013 stehen wieder viele Ziele auf der Wunschliste. Wir wissen nun, dass wir mehr davon erreichen, auch wenn die Anforderungen und Kosten nun höher werden. Sollten Sie im ausgehenden Wirtschaftsjahr auch eine solch positive Bilanz ziehen können, dann freuen sich unsere neuen Schülerteams über Ihre Spende als Startkapital zur Buchung der Flugreise zum Wettbewerb 2013. 
 

Hier geht es zum Spendenformular
Für nur 300 Euro werden Sie offizieller Pate aller europäischen Teams
auf dem 20. NASA Moonbuggy Race 2013.
Dieser Wettbewerb ist mit 4 Teams die größte Herausforderung seit Bestehen der Initiative
und zugleich Wegbereiter für einen EU-Ausscheid.

Sollten Sie Interesse an einer Mitgliedschaft zur begleitenden
Wirtschaftsdelegation vom 20.-29. April 2013
nach Huntsville/Alabama haben, so setzen Sie sich mit uns in Verbindung (hier).


2012 im Rückblick:

Jan.       Exkursion nach Moskau (Geburtstag von Koroljow)
Febr.      Winterworkshop mit Venezianern in Leipzig, 1 Etage renoviert
März       100 Jahre Wernher von Braun (VIPs in Huntsville)
April       4 Wochen Exkursion durch die USA
               5 Moonbuggy Teams mit 4 Fahrzeugen in Huntsville
Mai         Pressekonferenzen in Venedig und Leipzig
               Award-Zeremonie, Fockebergrennen, LVZ-Fahrradfest
Juni        Ausbau des Vereinshauses (11 Zimmer)
Juli         Moonbuggy-Schultour
               Familienfest der Stadtwerke Leipzig
               Sommerworkshop in Leipzig
August  Raketenbau mit Schülern
               Fest am Paunsdorf-Center
               Kindernachtrennen
Sept.      ILA 2012, Berlin (größter Einzel-Bildungsstand der Messe)
               Tag des Handwerks in Leipzig
               Eröffnung des Bosch-Service Scheil, Theresienstraße Leipzig
               Vortragsreise in Frankreich und Luxemburg
               LeoBusfest in Zwenkau
Okt.        55 Jahre Sputnik (VIPs in Moskau, offizielle Feier)
               CAD-Version des Mralf.heckeloonbuggys komplett
               Start der neuen Moonbuggy Telemetrie
Nov.       Gasanschluss und neue Heizung im Vereinshaus
               Ausbau der Werkstätten für "Space Engineering" (Startup)
Dez.       Bau eines 3D-Druckers, Planungsarbeiten

 blitz-info-2012

 Statistik, Fakten und Zahlen 2012:

- 5 Wettbewerbsteams mit 4 Moonbuggys bei NASA
- 6 Auslands-Exkursionen
- 278 Einzelaktivitäten zwischen Moskau, Huntsville, Venedig, Luxemburg
- 33.000 Mal wurden die rund 10.000 neuen Fotos aus 2012 aufgerufen
- unter 1,2 Mrd. Treffern für Space Education sind die ISEI-Aktivitäten auf Platz 1 und 2 (Quelle google)
- 5.154 internationale Gäste zog es in das vereinseigene Space Hotel (3185 mehr als 2011)
- und ließen 160.000 Euro zur Unterstützung der Projekte da (2,5 Mal mehr als 2011)
- Schüler übernachteten im Wert von 20.000 Euro kostenfrei
- 10 Mitarbeiter engagieren sich inzwischen täglich zwischen 4 und 8h (zuvor 2-4)

Pressespiegel 2012

Alle weiteren Belege finden Sie in unserem Bild-, Film- und Textarchiv sowie auf Facebook und dieser Homepage. Bei Fragen wenden Sie sich gern an unser Büro.

 
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altDer Herbst 2012 entwickelt sich nach den Erfolgen in den vorhergehenden Quartalen für die Initiatoren aus Leipzig arbeitsreich und zugleich zu einer internationalen Bestätigung der bisher geleisteten Arbeit auf höchstem Niveau. Der Verein mit zahlreichen internationalen Mitgliedern aus der Raumfahrtwissenschaft motiviert und fördert Schüler ab einem Alter von 12 Jahren für die Wissenschaft und das Ingenieurwesen im Direktpraktikum im eigenen Unternehmenspool mit der Chance auf hochwertige Berufseinstiege und Immatrikulationen zu den kooperierenden internationalen Universitäten.

Dass sich das in der heutigen Zeit vor allem mit einer internationalen Konkurrenz unter den Schülern am effektivsten machen lässt, hat man erkannt und lädt seit nun 4 Jahren auch Schüler und Studenten aus anderen Ländern nach Leipzig ein. So werden neben der Naturwissenschaft zugleich auch die Fremdsprachen, Ethik, das selbstständige Arbeiten und die Integrität gefördert. Man kann sich das wie eine ständige „Worldskills“ (Olympiade der Berufe) anhand klarer Konstruktionsprojekte vorstellen.

Auf dem Jahresplan stehen inzwischen 250 Tage Praktika, Workshops und Exkursionen. Dazu gehören auch jährlich 5 Auslandsreisen nach Russland, USA und in europäische Staaten. Die Initiatoren zählen bis Jahresende 100 kostenfreie Vorlesungsveranstaltung in Schulen. Lokale Veranstalter und Schulen aus Leipzig und Sachsen haben es bereits schwer, überhaupt noch Termine für die auffälligen und beliebten Moonbuggys und weiteren technisch versierten Innovationen in der Region zu bekommen. Dazu gehören u.a. das Fockebergrennen, die Stadtwerke Leipzig, die Handwerkskammer, das Paunsdorf Center, das Kindernachtrennen und die LVB. Der Verein plant deshalb die Austragung der EU-Vorausscheide der von ihm mit unterstützten internationalen Konstruktionswettbewerbe nach Leipzig zu holen. Dazu soll ein eigener Stiftungsfond aus den Mitteln der wirtschaftlichen Eigenbetrieben und Partnern des Vereins aufgesetzt werden und in Form von Preisgeldern für Auszeichnungen und guten Leistungen auf internationalem Parkett zur Verfügung stehen.


altaltVor allem in den großen Industrienationen würdigte man in den letzten Wochen die Arbeit des Vereins auf höchster Ebene. So luden die nordamerikanischen Luft- und Raumfahrtfirmen zusammen mit der Messe Berlin die Leipziger Initiative im September auf die ILA ein. Auf einer Fläche von 62 m² (entspricht einem Wert von 31.500 Euro Standmiete) stellte sich das International Space Education Institute aus Leipzig in der Halle 1 den staunenden Fachbesuchern vor. Viele überzeugten sich in Gesprächen mit den anwesenden Schülern, welch hohe Qualität und Ergebnisse in der technischen Nachwuchsförderung möglich sind und wie diese reibungslos mit den jeweiligen nationalen Schulprogrammen zu einem Ganzen verknüpft werden können. Die Exponate und Experimente der internationalen Schülerteams aus Leipzig werden in den Nationalausstellungen der USA und Russland präsentiert. Die ILA gehärt nun für Europa dazu.

altRegierungsvertreter aus Alabama, dem Marshall Spaceflight Center in Huntsville und der Handelskammer von Huntsville Alabama zeigten ein starkes Interesse an einer Zusammenarbeit mit der Leipziger Initiative, die dort einen guten Ruf genießt. Man möchte in Zukunft US-Schüler zu Workshops nach Leipzig delegieren und umgekehrt Einladungen aussprechen. Vor allem hat man Interesse am Konzept des Direktpraktikums mit speziell für Schüler zurechtgeschnittenen Konstruktionsprojekten und an einer Kooperation mit dem inzwischen voluminösen Unternehmerpool und Förderern des Vereins. Weitere Wissenschaftler, Behördenvertreter und Unternehmer gaben sich auf dem Stand 1204 die Hand und stellten ihre Unterstützung, Forschungsaufträge oder Kooperationen in Aussicht. Sie alle haben begriffen, dass gutes Humankapital nicht mehr durch Geld zu ersetzen ist.

alt

Dieser Trend wurde während einer Süddeutschland-Tour in der 2. Septemberhälfte bestätigt. Industrieunternehmen aus Donaueschingen und Offenburg zeigten sich überrascht positiv interessiert über das „griffige Konzept“ zur Motivierung für Schüler, Lehrlinge und Studenten zu überdurchschnittlichen technischen Höchstleistungen für deren Alter.

altWeiterhin zeichnet sich eine Kooperation mit der International Space University in Straßburg/Frankreich ab. Begeistert war man auch in der Luxemburgischen „St. George International School“ nach einem Vortrag der Leipziger.

Als Höhepunkt aber kann die Einladung der Vorstandsmitglieder zum Festakt „55 Jahre Sputnik“ nach Russland eingestuft werden. Auf dieser Veranstaltung welche am 4. Oktober 2012 in Moskau stattfand, wurden 5000 Wissenschaftler und Ingenieure mit ihren Familien eingeladen. Im Kern der Arena in welcher ein 4-stündiges gigantisches Programm aufgeführt wurde, fanden sich 200 VIP´s ein unter denen NASA-Vertreter und Vertreter vieler internationaler Akademien und Partner waren. Zwei Plätze waren für die Leipziger Initiative reserviert als direkte Gäste der Familie der Hauptfigur des Abends, den Koroljows.

altaltAuch hier kam es während des Banketts zu vielen Begegnungen nach der nun bereits 9-jährigen Zusammenarbeit mit Russland. Es gratulierten die ehemaligen Administratoren der russischen Raumfahrtagentur: Juri Koptev, Anatoli Perminov, Kosmonauten, Ingenieure und Regierungsvertreter. Aus der USA gratulierten per Email der Chef der bemannten Raumfahrt William Gerstenmeier und der ehemalige Shuttle-Astronaut und Industrieberater Bill Ready. Die Idee von der Stiftung eines „Internationalen Preises“ für Schüler im internationalen Praktikum als Anreiz zu guten Lernleistungen kam sehr gut an. Die Administration der Stadt Koroljow möchte sich dem gern annehmen und den Preis für Russland jährlich am Tag des Geburtstags des Sputnik-Konstrukteurs übergeben.

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Vor diesem Hintergrund verliefen heutige Gespräche mit Mitarbeitern des Auswärtigen Amtes in Moskau natürlich sehr positiv. Man möchte die Arbeit des Vereins gern weiter und nun auch von Berlin aus unterstützen. 

Alle Gesprächspartner begeistert das Finanzierungskonzept des Leipziger Vereins, der es geschafft hat, sein gemeinnütziges Bildungswerk ohne Fördermittel auf viele sichere Füße zu stellen. Vor allem die Gründung von eigenen Kleinstbetrieben zur Finanzierung der Bildungsarbeit und Einbindung in das Direktpraktikum kann weltweit als Beispiel gelten, wie man Bildung von sozialen Zwängen entkoppeln kann ohne auf Steuermittel zurückgreifen zu müssen.

Im Gegenteil, der Verein zahlt, obwohl gemeinnützig, bereits Steuern an den Staat. Das ist eine bisher seltene bzw. kaum existente Umkehr. In diesem Punkt haben die Initiatoren nun im deutschen Gesetz noch eine Hürde zu überwinden: die direkte Umwandlung der partiell anfallenden Körperschaftssteuer solcher Eigenbetriebe in einen satzungsgebundenen Stiftungszweck. Sollte dies zur Zufriedenheit aller Beteiligten gelingen, dann existiert eine erste internationale Bauanleitung wie man integrativ praktische Bildung und Ausbildung komplett aus eigenen Mitteln ohne die gebeutelten Staatsreserven finanzieren kann. Das ist ein Rezept welches in Europa nur auf offene Ohren fallen kann.

 
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55y-sputnik-01Heute war in Moskau der offizielle Festakt des 55. Jubiläums vom Sputnik. Eine überwältigende und fernsehreife Veranstaltung verzauberte über 5000 geladene Gäste und etwa 200 VIPs. Zu den letzteren gehörte ich als Gast jener Familie, vor der man sich heute tief verneigte, den Koroljows. Fast aber begann es mit einer Katastrophe die besonders dem Chefkonstrukteur Koroljow in den Knochen saß.

Video   +++    Fotos Bankett   +++   Fotos Festakt 

Wir sitzen im kleinen abgedunkelten VIP-Bus und fahren durch Moskau. Es geht in eine Nachbarstadt. Vor der Arena von Mitischtschi, ein Nachbarort der Raketenstadt Koroljow, drängen sich dicht die Menschen. Es spielt ein Millitärorchester im Freien. Viele Autos verstopfen die Straßen. Der Fahrer hält vor einer Polizeisperre an. Wir dürfen nicht durch. Der Polizist verlangt einen bestimmten VIP-Ausweis, den niemand von uns hat. Im Bus sitzt die Familie Koroljow, die Kinder jenen Mannes der vor 55 Jahren den Sputnik startete. Es hilft nichts, wir werden angewiesen mit dem Bus das Feld zu verlassen und weiterzufahren.

Die Tochter von Koroljow greift zum Handy und telefoniert. „Es ist jedes Mal dasselbe, von Anfang an. Immer fehlt irgendein Ausweis. Dabei weiß doch inzwischen jeder, dass mein Vater das alles hier machte.“ seufzt sie und lässt sich geduldig am anderen Ende weiterverbinden. Tatsächlich durfte ihr Vater vor genau 54 Jahren an der 1. Jubiläumsfeier des Sputniks nicht teilnehmen. Er hatte keine schriftliche Einladung erhalten. Da sein Name geheim war, stand er auch nicht auf der Gästeliste. Als die Polizisten ihn nach seinem Ausweis fragten und den darin geschriebenen Namen auf Liste suchten, konnten sie ihn nicht finden. „Geh´ nach Hause. Hier ist nichts für Dich. Da drinnen sind nur jene geladen, die etwas mit dem Sputnik zu tun haben“, sagten sie und schickten ihn weg. Geduldig und ergeben wie Koroljow war, widersprach er auch nicht. Er durfte ja nicht preisgeben wer er war und verfolgte so den Festakt vom Fernseher aus. Es war eine Ironie die sich so nie wiederholte. Am nächsten Morgen durfte sich niemand in sein Büro wagen.

Der Fahrer unseres Busses beobachtet wie ein Mann in schwarzem Mantel auf den Polizisten zugeht und etwas zuflüstert. Nun setzt er zum zweiten Anlauf an und startet den Bus. Wir werden durchgelassen. Das war also nochmal gut gegangen.

altaltLuftballons hängen überall. Ein großer Ballon hängt als Erdkugel über dem Geschehen. Musik spielt. Wir aber stehen abseits zwischen dunklen Jackets. Es ist der gut bewachte VIP-Eingang. Man trifft sich, begrüßt sich und schreitet hinein. Ich kenne kaum jemanden. Jene die ich aber kenne, sind Direktoren und Vorsitzende. Also stehe ich nicht abseits und habe allen etwas zu erzählen, denn man sucht die Nähe dieser Leute die ich kenne, also gratuliert man auch mir. Ich bedanke mich höflich in Russisch. Fast verpasse ich den Fahrstuhl, weil ich mich mit dem ehemaligen Roscosmos-Chef Perminov festgeplappert habe. Er freut sich mich zu sehen und erkundigt sich sofort nach Yvonne.

Wir werden in einen Bankettraum geführt. Dort sind alle Tisch voll mit Essen und Fingerfood. Man kommt weiter ins Gespräch. Roman fotografiert und macht seine Sache gut. Ich habe noch nichts gegessen heute, da kommt das wie gerufen. Dann werden wir auch schon aufgefordert unsere Plätze einzunehmen. Es geht in eine riesige Stadionhalle die voll mit Menschen und Konzertequipment ist. Die Stimmung ist bereits ebenfalls riesig.

altDie Bühne ist kosmisch dekoriert. Alles wirkt harmonisch ohne Fremdkörper zu sein. Da ist eine riesige runde Leinwand mit Antennen wie der Sputnik. Ein Streichorchester sitzt dezent vor einer riesigen Satellitenschüssel. „Zwischen den Sternen“ hängt ein Modell der ISS. Die Sterne sind Tausende kleine Lämpchen. Das Programm beginnt mit einem Countdown und dem Piepen des Sputniks. Es ertönt die russischen Hymne. Ein Chor hat sich in einer langen Reihe in der halben Höhe auf einer Gangway über der Bühne aufgestellt. Sie hängen förmlich zwischen den Sternen. Alles ist live. Eine brachiale Lasershow zeichnet in Bildern die Geschichte des Sputniks und der Raumfahrt in die Nebelschwaden. Es ist gigantisch. Alle stehen ergriffen auf.

Ein gutes Paar an Moderatoren führt wechselreich durch den Abend. Es sind Profis, eine Frau und ein Mann. Sie kündigen den Direktor Vitali Lopota an. Der hält eine kurze Rede, frei, langsam aber ohne Pausen. Tosender Applaus. Ab nun wechselt ein Programmteil den nächsten. Es geht fließend ineinander über. Der gigantische Technikapparat über uns zieht nahtlos mit.

Da sind Videoeinspielungen von herausragenden Abteilungsleitern, die eine Geschichte erzählen oder einfach nur danken.NASA gratuliert mit einer Einspielung von William Gerstenmaier, dem Chef der bemannten US-Raumfahrt. Wir kennen ihn.  Es gibt eine Live-Übertragung zur ISS. Den Kommandantan Juri Malentschenko kenne ich ebenfalls. Auf langweilige und ermüdende Reden warte ich vergebens. Dazwischen treten Sänger, Gruppen und Chöre auf, oftmals mit Ballett und Tanz ergänzt. Auf der Videoleinwand wird das familiäre Leben vieler Personen gezeigt, die am Sputnik teilhaben. Man lässt dies übergehen in die Unternehmenskultur der Firma Energia. Man zeigt lockere Szenen einer familiären Arbeitsatmosphäre. Die so oft angestrebte Integrität des Teams scheint bei diesen 23.000 Angestellten von Energia gelebte Wirklichkeit zu sein – eine große Familie zu der man dazugehören will. 

altEs treten Tenöre und Tanzballetts auf. Kinder im Alter von 4-6 Jahren zeigen was sie können – eine perfekt eingespielte Show – fernsehreif. Ein Höhepunkt ist das Vorführen von 10 Hochzeitspaaren, die sich heute trauen. Alle sind Angestellt bei Energia. Sie bekommen von ihrer Firma den Trauschein und der Saal kreischt „Küssen!“ Dann führt man sogar 5 ältere Paare vor, die heute ein Hochzeitstagsjubiläum haben. Die zehn Mittsechziger genießen es von den kleinen „Sputniks“, den Tanzballett-Kindern umschwirrt zu werden.

Dier Festakt dauert 4 Stunden. Dazwischen ist eine halbe Stunde Pause in welcher Interviews gegeben werden und ich neue Leute kennenlerne. Dabei ist auch eine Frau welche Geschichtswissenschaftlerin bei Energia ist. Sie gratuliert mir zum 70. Jahrestag des ersten Fluges einer Rakete in den Weltraum. Sie spricht offen aus, was viele Wissenschaftler denken. Am 2. Oktober 1942 startete das erste von Menschenhand gebaute Objekt in den Weltraum. Zwar flog das Projektil noch nicht in den Orbit, aber es war außerhalb der Atmosphäre in einer Höhe von etwa 80 km. Es war ein Aggregat 4 aus Peenemünde. Weil diese Rakete später als V2 eine dunkle Geschichte schrieb, kann bis heute noch keine Politik mit dieser frühen technischen Meisterleistung umgehen. Ich gratuliere ihr zurück für Ihre Aufmerksamkeit und bedanke mich.

altaltAm Ende des Festaktes regnen tausende von Luftballons auf uns nieder. Die Kinder aus den Zuschauern und jene aus dem „Sputnik-Ballett“ rennen kreischend umher und versuchen alle einzusammeln. Vergebens. Nach 3 Ballons rutschen diese wieder aus ihren kurzen Armen. Vor allem die akkuraten kleinen Mädchen des Balletts sind nun mit einmal wie meine Kinder –vernarrt darauf jeden Luftballon für sich zu fangen. Es macht sie noch sympathischer. Die Leiterin schimpft bereits: „Macht hin, wir haben im Bus ohnehin nicht so viel Platz“.

Wir verschwinden wieder im Bankettsaal. Der ist nun größer und noch voller aufgetischt. Der Saal ist mit 100 VIPs randvoll gefüllt. Jeder bekommt einen Stehplatz zugewiesen. Vitali Lopota spricht den ersten Tost aus. Davon folgen nun viele. Wir versinken in Gesprächen, die die Zukunft bewegen werden.

Video   +++    Fotos Bankett   +++   Fotos Festakt

 
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Huntsville - Space celebrations

sls2012
Did you know the boss of NASA for the coming manned programs sat at our table at the Berlin Air Show?

todd-may-portraitTodd May is responsible for the new launcher systems, which are going to shoot the next generation of astronauts towards asteroids (2025) and Mars (2030). Thereby he is drawing on already established techniques. That is how the new super rocket becomes a mixture of Saturn V and solid boosters of the shuttle. His company Dynetics, Inc. in Huntsville, Alabama will even get the F1-engine of the moon rocket out of the museum and rebuild it.
How nice that some of you from the first Moonbuggy teams got to know the chief design engineer of this engine personally ¬– then 96 year old Konrad Dannenberg from Weißenfeld, Germany. He was the best man at our, Yvonne’s and Ralf’s, wedding.

altAt the Berlin Air Show we talked about the possibilities of your generation to take an active part in such programs. Also with us were the head of the Chamber of Crafts in Huntsville and a government official of the federal state of Alabama. Each and every one of them acknowledged the International Space Education Institute’s work and the integrity of the current competitive programs from which leading engineers for such programs could emerge.

All of them would like to see you again as best international team members with the greatest efficiency and as potential leaders for more teams on April 25th for the 20th anniversary of the Moonbuggy Races. We have achieved that Huntsville is prepared for an even bigger delegation of German entrepreneurs as sponsors for our Moonbuggy teams. There are going to be functions, programs and a getting to know with US-entrepreneurs. One also wants to make contact economically with companies that are future-oriented and highly flexible towards the new generation.

altRegistrations of partners of the ISEI will be accepted in the headquarters in Leipzig until the end of the year. The costs of this exclusive trip to the USA for corporate members of the International Space Education Institute are only 2.400 Euros including flight, overnight stays, rental car, functions, program and VIP status at the 20th Moonbuggy Race (8 days). Travel dates are 20.-28. April 2012.

Compare the film with the attached photo of the Berlin Air Show.

Movie    +++   SLS-Infos   +++   Datamap

 
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