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External news
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Student reports - 2012
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Tobias Meier
Summerworkshop 2012
www.spaceeducation.de

In dieser Woche besuchen wir alle Sponsoren in Leipzig. Wir möchten uns damit bei den Sponsoren für die tolle Unterstützung bedanken. Die erste Firma ist Althaus- Galvanik. Dort wird uns gesagt dass der Chef diese Woche im Urlaub sei. Na gut, das war kein Problem, denn seine Sekretärin war ja da. Aber es gab noch jemanden dem wir in dieser Firma Danke sagen konnten. Das ist David. Er bringt Farbe ins Spiel. Er ist derjenige der die Teile entweder verchromt oder färbt.

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Daraufhin haben wir uns auf den Weg zu der Firma Holl gemacht. Die Firma macht die ganzen Laserteile für unser Moonbuggy, wie z.B. die Schutzbleche oder die Rahmenteile. Dort sagte man uns leider auch, dass Frau Rathmann (Geschäftsführerin) im Urlaub sei. Der Chefdesigner und seine Mitarbeiter aber waren da und zeigte Interesse. Sie befanden das Moonbuggy für sehr anspruchsvoll. Nachdem wir ihnen einiges erklärt hatten und unsere Präsente übergeben hatten, machten wir noch ein repräsentatives Foto.

altAls nächstes sind wir zum Radhaus gefahren. Nachdem wir dort freundlich begrüßt wurden, haben wir die kleinen Geschenke übergeben und haben unser Moonbuggy inklusive Probefahrt zur Schau gestellt. Das Radhaus liefert seit einiger Zeit zuverlässig unsere Felgen, Reifen und jegliche Sachen die von einem Fahrrad stammen.

Nach diesem schönen Besuch, sind wir weiter zu Doerffer Sandstrahlen gefahren. Bevor wir unser Moonbuggy präsentieren durften , wurde uns erstmal die Firma gezeigt und Tobias durfte auch einmal das Sandstrahlen ausprobieren.

Daraufhin haben wir unsere Mitbringsel abgegeben und noch ein schönes Abschlussfoto gemacht.

altalt

Nachdem wir diesen Besuch abgeschlossen hatten, haben wir uns auf den Weg zu der Firma Frank Fahrzeugbau gemacht. Freundlich wurden wir vom Geschäftsführer Andreas Frank mit Getränken empfangen und konnten ihm in Ruhe unsere Geschenke überbringen. Wir machten dann einen Rundgang durch die Firma. Besonders hat mir der moderne Seminarraum gefallen. Später hat er sogar ein paar Runden auf dem Moonbuggy gedreht.

alt

altLRP war unser nächstes Ziel. Dort haben wir Herrn Meinel ein Minibuggy übergeben und haben noch ein bisschen über die Zusatztanks von dem Phantom Kampfjets geredet. Ralf fragte ihn ob wir nicht so einen Tank als Rakete umbauen können. Herr Meinel fand dies als eine tolle Idee.

Bei der Dreherei Wittenbecher freute man sich uns zu sehn. Trotz dass wenig Zeit war, nahmeder Meister sich relativ viel Zeit für uns. Wir hatten ihm ein USB-Stick mitgebracht wo das Moonbuggy in einer CAD Version dargestellt ist. Er ist begeistert. Er bekam noch ein paar Poster. Zum Schluss machten wir noch ein paar Bilder.

altaltBei der Dreherei Jakob wurden wir vom gesamten Unternehmen empfangen. Der Meister Ronny Hessel hatte an diesem Tag Geburtstag. Alle freuten sich auch uns zu sehen. Endlich konnten sie mal ihre gebauten Teile sehen. Allerdings wollten sie nicht selber fahren. Ronny Hessel ist nun auch in Besitz eines eigenen kleinen Buggy. Wir machten alle noch ein paar Fotos zusammen.

Leider war bei Radsport Grunert niemand anwesend, aufgrund einer OP. Trotzdem Machten wir ein paar tolle Fotos.

altUnsere Werbefirma besuchten wir auch. Sie waren überrascht als sie das Moonbuggy gesehen haben. Bis dahin haben sie es nur auf Bildern gesehen. Jetzt kennen sie nicht nur das echte Moonbuggy, sondern können auch mit dem Minibuggy über den Schreibtisch fahren.

 
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Events - Workcamp
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araceli-rocketgirl

Nach über 50 Aktionen ging das Leipziger Space Sommer Camp nun zu Ende. Teilnehmer aus dem gesamten Bundesgebiet, Russland und argentinischer Herkunft im Alter zwischen 13 und 16 nutzten das Angebot sich in den Ferien auf technische und wissenschaftliche Berufe mit viel Enthusiasmus und Praxis vorzubereiten.

Im Kern stand die Vorbereitung auf das NASA Moonbuggy Race 2013. So wurde getüftelt, trainiert und zahllose Sponsoren im gesamten Bundesgebiet besucht. Alle Unternehmer und Industriepartner öffneten bereitwillig ihre Werkstore und gaben tiefe Einblicke in die Produktion, Forschung und Tests. Die Teilnehmer schrieben über ihre Erlebnisse tolle Berichte aus ihrer Sichtweise in mehreren Sprachen, die weiteres Interesse in ihrer Generation anregen. Siehe unter "Schülerberichte".

Dabei konnte der Grundstein für einen elektrisch betriebenen Rover mit zahlreichen Zukunftsmaterialien gelegt werden.

Ein außergewöhnliches Highlight in diesem Sommer war das überraschende Angebot des Leipziger Recyclingunternehmers LRP einen ausgedienten Außentank eines Phantom-Kampfjets den Schülern zu spenden. Dieser auf 4-fache Schallgeschwindigkeit ausgelegte raketenähnliche Körper wurde von den Schülern in einem 3-wöchigen multibetrieblichen Praktikum in mehreren Leipziger Unternehmen äußerlich in eine 6 Meter hohe Rakete umgebaut. Diese soll zur ILA 2012 den Stand des International Space Education Institutes zieren.

Die plötzliche Nachricht vom Tod des erste Mannes auf dem Mond wurde dann für die Schüler zum Anlass, diese "Rakete für Spaceedudation" auf den Namen „Neil Armstrong“ zu taufen. Armstrong setzte sich während seines ganzen Lebens für den technisch-naturwissenschaftlichen Nachwuchs ein und hatte gute Freunde und Kollegen mit Leipziger Ursprüngen. Die Nachricht von der Taufe und dem Projekt brachte bereits zahlreiche begeisterte Rezensionen hochrangiger Wissenschaftler aus der ganzen Welt und vor allem der USA ein.

Die Spitze der Rakete als "das Raumschiff" wurde auf den Namen „Astra Zander“ getauft. Astra ist die Tochter des russischen Raketenpioniers Friedrich Zander, der das erste russische Flüssigkeitstriebwerk entwickelte und zusammen mit dem Sputnik-Konstrukteur Koroljow in jungen Jahren von einem Flug zum Mars träumte. Zander legte den Grundstein für die heutigen Lebenserhaltungssysteme im All. Seine heute 87 jährige Tochter arbeitete ein Leben Lang daran, die durch den 2. Weltkrieg kaum beachtete Forschung des Vaters in die Öffentlichkeit zu bringen.

radrennbahnZum Abschluss des Sommers lieferten sich die Schüler und Studenten zum Auftakt des Kindernachtrennens einem Wettrennen auf der Leipziger Radrennbahn. Zum Auftakt des jährlichen Kindernachtrennens fuhren 3 Moonbuggys für 3 Disziplinen ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Es gewann das Ingenieursteam (Roman Tarasov, Nadin Rößler), gefolgt vom Schülerteam (Tobias Meier, Viktoria Lagemann). Das Juniorteam (Araceli Zeller, Arno Selle) zeigte mit dem 3. Platz, dass sie auch mit nur wenigen Wochen Erfahrung genug Erfahrung besitzen, ein solches Rennen zu meistern.

Wir wünschen für das neue Schuljahr viel Glück, Erfolg und gute Lernergebnisse.

Überblick über alle Sommeraktionen 2012

nächste öffentliche Termine/Auftritte:

11.-16.9.2012 - ILA 2012, Halle 1 , Messestand 1204
parallel: Spaceeducation für indische Teilnehmer auf der Messe
15.9.2012 - Tag des Handwerks, Leipzig, Augustusplatz
ab 18.9.2012 - Praktikum für polnische Teilnehmer im Space Hotel
22.9.2012 - Eröffnung des Dienstleistungszentrum für Elektromobilität, Bosch-Leipzig
29.9.2012 - LeoBus Fest, Zwenkau

 
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press news - News Presse Deutsch
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Presse- und Fototermin am Mittwoch dem 29. August 2012
Standort: Merkurallee/Neue Messe Leipzig, im Freien, siehe Lageplan
Zeitpunkt: 12-13 Uhr für Redakteure und Fotografen

 rakete-entwurf

Marsmission startet in Leipzig - Rakete Armstrong gewidmet
- erste Rakete aus Leipzig wird auf den Namen "Neil Armstrong" getauft
- NASA-Schüler starten den Marsrover der Zukunft mit Elektroantrieb in Leipzig
- internationales Praxisprojekt in Leipzig begeistert junge Generation für Zukunftsbranchen

Kurzinfo:
Sie können Interviews und Fotos mit 5 erfolgreichen internationalen NASA-Raumfahrtschülern des Space Sommerworkshops Leipzig machen. Mit dabei ist die NASA-Botschafterin Yvonne Heckel. Als Hardware werden vorgestellt: 1 Rakete (6,50 m hoch) und 3 NASA Moonbuggys als Vorfahren des künftigen Marsbuggys.

Fotogalerie vom Bau der Rakete in Leipzig
Die NASA Moonbuggys aus Leipzig
Fotosammlung vom Space Sommerworkshop in Leipzig mit 48 Einzelaktionen

Erläuterung:
Nur wenige wissen, dass zwei Leipziger Wissenschaftler direkt am Apollo-Mondprogramm beteiligt und enge Freunde des gestern verstorbenen Raumfahrtpioniers Neil Armstrong waren (Jesco von Puttkamer, Eberhard Rees). Noch weniger wissen, dass ein Teil der Familie des Sputnik-Konstrukeurs Koroljow heute in Leipzig wohnt und die NASA-Botschafterin eine Leipzigerin ist. Diese Pionierleistungen zu würdigen und in die Zukunft zu zeigen, ist das Anliegen der aktuellen Aktion.

Die junge Generation hat dies längst zu ihrem internationalen Mittelpunkt in der Messestadt gemacht und hält Kontakt zu Menschen wie Buzz Aldrin, der Gagarin-Familie, den Koroljows und auch ihren neuen Idolen der Raumfahrt wie Anousheh Ansari und junge Raumfahrtingenieure. Vor allem aber glänzen die internationalen Schüler und Studenten in ihren blauen Anzügen auf internationalen Raumfahrt-Wettbewerben mit herausragenden Preisen wie: Best Design Award, Telemetrie Award, Sytsem Safety Award oder dem Weltmeistertitel im Moombuggybau. Die Exponate der Schüler stehen in den Nationalmuseen der NASA und Russlands neben der Landefäre von Apollo in Huntsville und dem russischen Lunochod in Kaluga. Der Bundesverband der Luft- und Raumfahrtindustrie BDLI lud neben weiteren Aktivisten deshalb diese Teams zur ILA 2012 ein (Messestand 1101e, Halle1). Diese größte europäische Luft- und Raumfahrtmesse findet vom 11.-16.9.2012 in Berlin statt.

alt"Kompetente und gut ausgebildete Fachkräfte sind das Kapital der deutschen Wirtschaft und des Industriestandortes Deutschland. ... Dabei stehen Neugier und die Faszination für Technik und für technische Berufe im Vordergrund. Neugier und Mut sind wichtige Voraussetzungen für technologischen Fortschritt. Den brauchen wir, um die Herausforderungen der Zukunft zu bewältigen." Dr. Philipp Rösler, Bundesminister für Wirtschaft und Technologie zur ILA 2012



Die Rakete als Startschuss für mehrere Marsrover

Am Mittwoch dem 29. August 2012 startet in Leipzig ein besonderes Langzeitprojekt für internationale Schüler und Studenten mit dem Ziel Mars. Dabei lassen sie sich inspirieren von den Erfolgen des Marsrovers Curiosity und der Lebensleistung des gestern verstorbenen Neil Armstrong. Die im Sommer mühsam mit Industriebetrieben aus Leipzig gebaute Rakete (aus einem ehemaligen Phantom-Treibstofftank) soll auf den Namen "Neil Armstrong" getauft werden. Sie ist zwar eine Attrappe, aber mit einer Höhe von 6,50 m auch ein recht großes Identitätssymbol.

curiosityneil-armstrongDas als freiwilliges Betriebspraktikum zur Berufs- und Studienorien-tierung mit zahlreichen Handwerks-, Industriebetrieben und Wissenschaftlern außerschulisch organisierte multinationale Projekt "Spaceeducation" umfasst die direkte Integration von 12-18-jährigen in bestehende Bildungsprogramme der jeweiligen teilnehmenden Länder sowie der US-Raumfahrtbehörden NASA und Roscosmos Russland). Das Projekt ist zunächst bis zum Jahre 2020 angesetzt.

Es gilt dabei im Rahmen von Workcamps des International Space Education Institutes Leipzig sich auf konkrete branchennahe Betriebspraktikas vorzubereiten, Berufe an richtiger Hardware kennenzulernen und auszuprobieren, sowie die Hürden verschiedener hoher Nachwuchswettbewerbe wie z.B. das NASA-Moonbuggy-Race in Huntsville/Alabama oder die Space Olympiade in Moskau zu bestehen. Das erlernte Wissen wird auf weiteren internationalen Exkursionen zu Stätten der Vorbereitung der bemannten Marsmission und in eigenen wirtschaftlichen Zweckbetrieben (Schüler-, Studenten- und Startup-Firmen) angewendet.

titanium-hsvlunochod-mbIm Kern steht die selbstständige Entwicklung und der Bau eines geländefähigen Rovers mit Elektroantrieb für 2 Personen. Viele Zukunfts-materialien wie Kunststoff-Kugellager mit Glaskugeln oder hochfeste Werkstoffe wie CFK kommen zum Einsatz. Komplexe Anwendungen von CAD-Designing, Analyse- und Telemetriesoftware sowie die Herausforderungen von Elektroantrieben sollen die Junioren selbstständig im "Learning-by-doing-Verfahren" meistern. Grundwerte wie Teamarbeit, Integrität, Exzellenz und Sicherheitsdenken wiegen neben einem multilingualen Umgang und Lernfreude schwer.

araceli-maedler

frank-minibuggyEs können Schüler aus Gymnasien und Mittelschulen aus ganz Europa im Rahmen ihres Betriebsprakti-kums in das Projekt einsteigen und beginnen mit der Herstellung von Serienteilen für die NASA-Moonbuggys in heimischen Handwerksbetrieben. Das ist die Grundlage für internationale Aufbauwettbewerbe und ist bereits Schülern aus Leipzig, Venedig, Moskau, Indien und Argentinien in beispielloser Zusammenarbeit gelungen.

Besteht ein Teilnehmer nach einer Einarbeitungszeit die praktischen Anforderungen und zeigt ungebremstes Interesse, dann wird ein weiteres Aufgabenfeld festgelegt, welches sich mit Telemetrie, Elektronik und Elektromobilität aber auch der wirtschaftlichen und philosophischen Seite von Zukunftsprojekten befasst. Jeder Schüler kann und muss diese ihm erteilen Aufgaben als künftige Prüfungsaufgaben behandeln und integrativ in seinen schulischen Alltag einbringen (BELL-Arbeit, Propädeutikum, Betriebspraktikum), um sich weiter zu qualifizieren. Angebote zu Auslandsprakikas und Austauschprojekte werden nach Leistung und Motivation von den jeweiligen Universitäten und Partnerschulen unterbreitet.

Neben Ingenieuren, Handwerkern und Lehrern betreuen auch Sportwissenschaftler die Teilnehmer und bereiten sie so auf die anstehenden Wettbewerbe und vor allem eine ausgewogene Gesundheit vor. Die ersten Einsätze auf dem Moonbuggy werden aus physischer Hinsicht mit Muskelkraft gefahren, um Erfahrungen in Festigkeit und für niederenergetische Antriebe zu sammeln. Elektroantriebe werden nach Integrität und Verantwortung ergänzt.

mars-500-mission-3kscSchüler mit zufrieden-stellenden Ergebnissen erhalten eine Einladung zur Exkursion in das Institut für Biomedizinische Probleme nach Moskau zum Mars 500-Projekt. Die Gegenrichtung hat als Ziel das Jet Propulsion Laboratory (JPL) in Pasadena, wo heute die Ingenieure den Marsrover Curiosity über den roten Planeten steuern. Aber auch Shanghai steht mit dem chinesischen Mondrover auf der Reiseliste von rund 150 jährlichen Hightech-Exkursionen.

Im Verlaufe des Projektes lernen die Teilnehmer die verschiedensten Berufe, Firmen und Universitäten kennen, um sich für ihren weiteren Berufsweg besser zu orientieren. Dabei bleiben Einladungen zur Lehre, zum Ingenieursstudium oder kostenfreien PHD-Kurse durch namhafte oder angeschlossene fördernde Unternehmen und Bildungseinrichtungen nicht aus.

Das Projekt ist darauf ausgerichtet, hochqualifizierte künftige Fachkräfte durch reine Begeisterung und Schaffensfreude zu prägen. Damit steht nicht nur der Weg zu einem tatsächlichen künftigen Wissenschaftler für die Erkundung des Roten Planeten offen, sondern vor allem auch zu irdischen Zukunftstechnologien wie die Elektromobilität, die Weiterentwicklung der Energiewende, die Kommunikationswissenschaft und die Betriebswirtschaft.

Als Auftakt und Motivation für dieses Projekt haben die internationalen Schüler und unterstützenden Unternehmen des Leipziger Institutes während der Sommerfeien die Attrappe einer möglichen künftigen Marsrakete in der Größe von 6 Metern Höhe hergestellt. Diese wird am Mittwoch dem 29. August 2012 zusammen mit 3 erfolgreichen Prototypen des NASA-Moonbuggys vor der Leipziger Messe der Öffentlichkeit vorgestellt.

ussrc-2012Die Kosten eines solchen Projektes belaufen sich auf ca. 250.000 Euro/Jahr in den ersten beiden Projektjahren und werden dann weiter steigen. Die Finanzierung erfolgt gemeinnützig über den Förderkreis und wirtschaftliche Zweckbetriebe des International Space Education Institutes. Der Beitrag pro Schüler ist mit 20 Euro/Monat noch weit unter normalen Arbeitsgemeinschaften und erfordert Integrität in die Projekte. Alle weiteren mikroprojektbezogenen Mittel erarbeiten sich die jeweiligen Teams in Zusammenarbeit mit der fördernden Industrie durch ein intelligentes internationales Projektmanagement. Interessierte private Förderer können ab einem Monatsbeitrag von 5 Euro/Monat die Zukunft unterstützen, Handwerksfirmen ab 20 Euro, Industriebetriebe ab 50 Euro.

Presse- und Fototermin am Mittwoch dem 29. August 2012
Standort: Merkurallee/Neue Messe Leipzig, im Freien, siehe Lageplan
Zeitpunkt: 12-13 Uhr für Redakteure und Fotografen

nächste öffentliche Termine/Auftritte:
30.8.-2.9.2012 - Neueröffnung des Paunsdorf Centers Leipzig, 10-21 Uhr
31.8. 2012 - Kindernachtrennen Leipzig, Radrennbahn, 18 Uhr
11.-16.9.2012 - ILA 2012, Halle 1 , Messestand 1101e
15.9.2012 - Tag des Handwerks, Leipzig, Augustusplatz
22.9.2012 - Eröffnung des Dienstleistungszentrum für Elektromobilität, Bosch-Leipzig
29.9.2012 - LeoBus Fest, Zwenkau

Pressekontakt:
Ralf Heckel, Vorsitzender
Internatitonal Space Education Institute e.V.
Wurzner Str. 4, 04315 Leipzig

Industriepartner
Bruno Banani (Chemnitz | Sachsen)
Rohloff AG (Fuldatal | Hessen)
Mädler GmbH (Stuttgart | Baden-Württemberg)
IGUS GmbH (Köln | Nordrhein-Westfalen)
"Magura" GUSTAV MAGENWIRTH GmbH & Co. KG (Bad Urach | Baden-Württemberg)
Schwalbe - Ralf Bohle GmbH (Reichshof | Nordrhein-Westfalen)
Heiterblick / LEOLINER Fahrzeugbau GmbH (Leipzig | Sachsen)
Alan Electronics GmbH (Lütjensee | Schleswig-Holstein)
Hexion Specialty Chemicals GmbH (Iserlohn | Nordrhein-Westfalen)

Handwerkspartner
LRP-Autorecycling (Krostitz | Sachsen)*
Goldschmidt Autolackiererei (Leipzig | Sachsen)*
Dreherei Guenter Jakob GmbH & Co. KG (Leipzig | Sachsen)*
Althaus Galvanik- und Pulverbeschichtungs GmbH (Leipzig | Sachsen)*
HOLL GmbH (Markkleeberg | Sachsen)*
Wittenbecher Maschinenbau GmbH (Leipzig | Sachsen)
Hase Spezialräder (Waltrop | Nordrhein-Westfalen)
W&S Metallbau (Reichenbach | Sachsen)
Metallbearbeitung Aischmann (Leipzig | Sachsen)
Singlespeedshop (Hannover | Niedersachsen)
Schlumpf Innovations GmbH (Vilters | Schweiz)
DEKRA Automobil GmbH, Niederlassung Leipzig (Leipzig | Sachsen)
Werbeatelier Kompakt (Leipzig | Sachsen)

Bildungspartner
Space Camp® (Huntsville Alabama | USA)
Moskauer Luft- und Raumfahrtinstitut (Moskau | Russland)
Bildungs- und Technologiezentrum der Handwerkskammer zu Leipzig (Borsdorf | Sachsen)
Lyzeum Nr. 9 (Kaluga | Russland)
Liceo Scientifico Statale "G.B. Benedetti" (Venedig | Italien)
Huntsville Center for Technology (Huntsville Alabama | USA)
Vivekanand Public School (Delhi | India)

Fachbeirat
Prof. Dr. Jesco von Puttkamer NASA-Leitung (Washington | USA)
Ing. Terry Wall (Marshall Spaceflight Center) (Huntsville | USA)
Prof. Dr. Natalia Koroljowa (Tochter des Sputnik-Konstrukteurs) (Moskau | Russland)
Prof. Dr.-Ing. Evgeniy Demin (Leiter Mars 500, IMBP) (Moskau | Russland)
Dr. Wolfgang Gerber (Physiklehrer) (Leipzig | Sachsen)
Peter Scheuermann (Informatiklehrer) (Leipzig | Sachsen)

* beteiligte Unternehmen am Raketenprojekt

rakete-lageplan

 
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Tobias Meier
Sommerworkshop 2012
www.spaceeducation.de
Leipzig, 26.08.2012

alt

Es ist Sommer und sehr warm. Sie Sonne erhitzt alles. Es ist eigentlich Badewetter. Doch an diesem Tag lädt Ralf uns zu einer besonderen Fahrt ein. Es geht nach Krostitz auf einen Recyclehof. Dort traue ich meinen Augen nicht. Der ganze Horizont ist voll mit Raketen. E ssieht aus wie auf einem Atombombenarsenal. Natürlich sind es keine echten Raketen, aber dafür echte Zusatztanks von Phantom Kampfjets. Sie sind ausgemustert und sollen verschrottet werden. Ralf sagt mit einem Lächeln: "Na? Wollen wir uns daraus eine Rakete bauen, so wie in Huntsville als echte Attrappe?" Ich bin beeindruckt, denn beim Nähertreten ist jedes Teil dreimal so groß wie ich. Wie soll das nur möglich sein? Allein kann ich das Ding kaum anheben. Die Farbe ist grün und die Flügel sehen noch nicht nach Rakete aus.

Dann kommt Herr Meinel, der Chef. Er sagt uns, dass er all diese Tanks von der Bundeswehr abgekauft hat und will mit ihnen nun ein neues Projekt starten. Es soll "Raketendealer.de" heißen. Er zeigt uns Bilder von Konstrukteuren, die daraus Silberpfeil-Rennwagen bauen oder Designermöbel. "Helft mir dabei es wie eine richtige Rakete auszusehen lassen, damit Firmeninhaber sich so etwas als Gag oder Werbeträger auf das Grundstück stellen können. Dafür würde ich Euch eine Rakete schenken." Nun bin ich baff.

Nun grübeln wir im Institut wie man es anstellen könnte. Was brauchen wir? Wir brauchen einen Lackierer, einen Karossieriebauer für neue Flügel und ein paar Ideen für die Aufhängung. Das Design kann man am eigenen Computer machen. Also fahren wir in leipzig herum und fragen Bekannte und Firmen. Nach nur einem Tag sind alle Zusagen da. Die Rakete wird bei meinem Praktikumsbetrieb, einer Lackierwerkstatt, lackiert. Der Chef Herr Goldschmidt sagt zu mir: "Na Tobias, das ist wohl das Richtige für Dich. Du hast darin ja als Moonbuggypilot Erfahrung. Am Montag fängst Du an." Nun ja, dann lackiere ich also eine Rakete anstelle eines Autos ...

rakete-haengtrakete-spachtelHerr Meinel fährt die Rakete am darauffolgenden Montag zur Lackiererei. Und nun bin ich dran. Als erstes muss man die Rakete aufhängen. Nun gibt es ganz feines Schleifpapier, es sieht aus wie ein Schwamm, und schleift die Farbe etwas ab. Den Staub pustet man mit Druckluft ab. Mit Silikonentferner reinige und säubere ich die Rakete. Jetzt befinden sich noch weitere kleine bzw. etwas tiefere Kratzer auf der Oberfläche. Die kann man nicht mit Schleifpapier entfernen. Ich bekomme eine große Schleifmaschine die auch Lackierer benutzen. Unsere Rakete hat drei Beulen. Die verspachteln und verschleife ich mit einem weiteren Mitarbeiter der Firma anschließend.

Jetzt befinden sich ja noch die kleinen Flügel am Außentank und wir müssen sie noch abtrennen. Das geht am besten mit einem Winkelschleifer. Diese Flügel sind sehr dick also braucht man Geduld.Auch verklebt das Aluminium die Schleifscheibe. Das Loch was anschließend entsteht verschweißt ein Mitarbeiter mit einem dünnen Aluminiumblech. Die Schweißnaht säubere ich mit dem Winkelschleifer. Jetzt befindet sich eine schräge Fläche in der runden Rakete. Diese muss ebenfalls verspachtelt und rund geschliffen werden. Wenn alles Trocken und Sauber verschliffen ist, wird wieder mit Silikonentferner gesäubert. Das alles hat drei Tage in Anspruch genommen.

altsaegen-raketeIn der Zwischenzeit haben Ralf und Araceli neue größere Flügel entworfen und lasern lassen. Dazu entwarfen beide anhand eines Fotos von der Rakete die richtige Form am Computer und druckten diese auf 18 Papieren im Maßstab 1:1 aus. Araceli hat das Puzzle dann zusammengeklebt, auf eine Spanplatte getackert und entlang der Linie mit einer Stichsäge geschnitten. So wurde der erste Holzflügel fertig. Diesen haben wir an die Rakete angepasst und noch etwas nachbearbeitet. Danach machte Araceli ein Praktikum bei der Laserfirma Holl in Markkleeberg und beobachtete die Herstellung der neuen Flügel aus Aluminium. Sie bekommt einen Lieferschein in die Hand. Auf dem steht: "Herstellung eines Raketenleitwerkes als Spende, Materialwert 418 Euro". Das ist erstaunlich viel Geld, wohl aber das günstigste Raketenleitwerk in der Geschichte der Raumfahrt.

holl-rathmannaltAm Donnerstag werden die Flügel endlich angeliefert und müssen vernietet werden. Erst bohren wir die passenden Löcher und dann wird mit einer Hohlnietzange geietet. Es sind viele hundert Nieten einzupressen.

nieten-rakete-1aracely-nietetDas ist eine ganzschöne Arbeit und geht in die Finger. Es ist heiß und wir arbeiten in Freien. Es fließt Schweiß in Strömen. Evgeniy und Ralf sind auch dabei. Araceli ist erstaunlich geschickt und hat Ausdauer. Nachdem die Flügel Stück für Stück mit Winkeln aus Aluminium angebaut sind, sieht die Rakete schon richtig gut aus, naja etwas grün noch aber das bekommen wir auch noch hin.

Ein Highlight haben wir noch. Ronny Hessel von der Dreherei Günter Jakob hat uns eine Spitze und ein optisches Abgasrohr gedreht. Dafür müssen wir nun die Löcher bohren. Da die beiden Teile noch nicht verchromt sind und die Rakete erst lackiert werden muss können wir sie jetzt noch nicht annieten. Das verchromen macht für uns die Firma Althaus-Galvanik. Die Farbe der Rakete wird an der Spitze Lachsrot (das ist die Farbe vom Mars) und am Körper weiß. Sie sieht schön aus. Die Aufkleber wollen wir in der Woche vor der Pressekonferenz anbringen.

chrom-raketerakete-fertigIch bekomme ein Praktikumszeugnis mit den besten Noten. Wir allen Firmen, die und tatkräftig geholfen haben um dieses Projekt zu realisieren.

Fotogalerie vom Bau der Rakete

Wir danken:
LRP-Autorecycling / Raketendealer.de (Krostitz | Sachsen)
Goldschmidt Autolackiererei (Leipzig | Sachsen)
HOLL GmbH (Markkleeberg | Sachsen)*
Dreherei Guenter Jakob GmbH & Co. KG (Leipzig | Sachsen)
Althaus Galvanik- und Pulverbeschichtungs GmbH (Leipzig | Sachsen)
sowie unserem Teamleiter Ralf Heckel und Ingenieur Evgeniy Zakutin 

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Quellen und Links
Idee:Wir bauen eine Rakete

Folgeprojekte
Fotogalerie:Produktion;Besuch in Leipzig; Exkursion nach Moskau
Presse:Generalanzeiger Bonn;
Berichte:Projekt Rakete;

 
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von Tobias Meier und Araceli Zeller, Sommerworkshop 2012
www.spaceeducation.de, Leipzig,  25.08.2012

altUnsere Rundreise durch Deutschland ist die Fortsetzung der vorangegangenen Sponsoren-Tour in und um Leipzig. Nur jetzt werden Kilometer gemacht. So beginnen wir bei Bruno Banani in Chemnitz und enden nach 2000 km in Köln. Wir konnten nur maximal einen Betrieb pro Tag besuchen. Bei über 100 Förderern, die das Moonbuggy-Projekt derzeit hat, ist es ausgeschlossen alle Partner persönlich zu besuchen. Wir haben in den uns verbliebenen 4 Ferientagen nur knapp 4 Firmen geschafft. Deshalb möchten wir allen anderen auf diesem Wege stellvertretend danken. Ladet uns auf Eure Messen ein oder seid nicht böse, wenn wir mal unverhofft auftauchen wenn es die Umstände gerade zulassen. Planen lassen sich solche Mammut-Besuchstouren bei dem uns zur Verfügung stehenden Budget und Zeit nicht.

Wir starten am Sonntagnachmittag, den 19.08.12, zum Garten von Nadin Rößler (Co-Pilotin 2011). Sie hat uns eingeladen um einmal mit der garteneigenen Eisenbahn zu fahren. Das war ein toller Auftakt mit Pool, Sonne und Federball spielen.

Bruno Banani

Am nächsten Morgen fahren wir früh zu Bruno Banani. Dort werden wir schon erwartet. Wir sind eine große Gruppe die so aufgeteilt ist: als Moonbuggy Piloten sind Araceli Zeller und Tobias Meier dabei. Evgenij Zakutin ist der Designer der Moonbuggys. Die Vorsitzenden Ralf Heckel und Yvonne Heckel sind mit dabei. Sie haben auch ihre Kinder wie so oft mit dabei Cosma (5 Jahre) und Tara (3 Jahre).

Herr Jassner (der Junior Chef) bringt uns in den Besprechungsraum mit vielen Urkunden und neuen Produkten der Firma. Dort berichten wir vom Moobuggy Race 2012 und dem aktuellen Sommerworkshop mit der Rakete. Die Rakete interessiert Herr Jassner sehr. Er erkundigt sich darüber und bat über mehr Infos für einen eigenen Werbeträger auf dem Bruno Banani Grundstück.

altUnser kleines Dankeschön an ihn war der Minibuggy und zwei Fotos vom Moonbuggy Race. Eines ist mit allen Moonbuggys auf dem Weg zum Space and Rocket Center und eines von Max Frank (Pilot Team Germany 1). Evgenij zeigte Herrn Jassner noch seine Solid Works Konstruktionen vom Minibuggy und die vom echten Buggy. Er war sehr begeistert. Zum Schluss bekam jeder noch ein kleines Parfum von Bruno Banani. Wir freuten uns darüber. Bevor wir gingen machten wir noch ein paar schöne Fotos vor der Firma.

Noch an demselben Tag brechen wir mit Moonbuggy und Wohnwagen nach Stuttgart auf. Bis Stuttgart sind es 500 km. Die Nacht verbringen wir im Fränkischen Wald unter freien Himmel und im Wohnwagen. Es ist eine warme und sternenklare Sommernacht. Die Morgentoilette machen wir auf einer Raststätte. Das ist abenteuerlich und toll.

Weitere Fotos von: Bruno Banani

Mädler GmbH

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altWie vereinbart sind wir Dienstagmittag bei Mädler. Dort sind wir überrascht wie groß die Firma ist. Der Vertriebsleiter (Rene Schmidt) begrüßt uns freundlich. In seinem Büro erzählen wir ihm spannende Ereignisse über das Moonbuggy Race. Herr Schmidt und Herr Krotz (Geschäftsführer) freuen sich über unser kleines Geschenk, das Minibuggy. Zudem haben wir ihnen auch ein Bilderrahmen mit einem Foto vom Moonbuggy Race  mitgebracht. Sie sind begeistert wie hoch wir mit dem Moonbuggy springen können.

Da die Firma noch nicht alle Mitglieder von innen kennengelernt haben, führte uns Herr Schmidt durch die Produktionshallen. Es ist sehr interessant wie das alles so funktioniert. Wir haben gesehen wie man Zähne in ein so großes Zahnrad fräst. Dort gibt es riesige Lagerhallen mit einem chaotischen Lagersystem. Chaotisches Lagersystem bedeutet, dass die produzierten Teile im Lager dort hingestellt werden wo gerade ein Platz frei ist und man gar keine Übersicht haben kann wo alles liegt. Alle Teile sind sozusagen verstreut im Lager. Aber das ist nicht schlimm, denn der Computer hat alles eingespeichert und findet alles wieder. Es gibt natürlich auch einen Wareneingang und einen Versand. Mädler ist vor allem ein Versandhaus für Industrieteile.

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In der Produktion haben wir uns mit einem der Mitarbeiter unterhalten der wissen wollte, was ein Moonbuggy ist und warum wir in der Firma sind. Er fand das sehr interessant. Nach einigen Fotos gemeinsam mit Herr Schmidt verabschiedeten wir uns auch hier herzlich.

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altaltaltaltDanach ging es noch weitere 150 km bis in den Schwarzwald vor die Tore der Firma IMS GEAR. Dort arbeitet Araceli´s Vater. Wir werden hier später eine Besichtigung machen. Wir übernachten nach einem großen Pizza-Dinner an einem See im Breisgau – wieder unter freiem Himmel und in lauer Luft. Es war toll, das Wasser auch!

Weitere Fotos von: Mädler
 

Europa Park

altDer Mittwoch war für alle ein Erlebnistag im Europa Park in Rust. Ralf hat das ohne unser Wissen schon so geplant. Das war eine richtig gute Überraschung! Von 10-20 Uhr sind wir Achterbahn und Wasserrutsche gefahren. Dort haben wir uns vor allem das ausgestellte MIR Modul angesehen. Ich fand es im Vergleich mit dem was ich in Moskau gesehen habe etwas oberflächlich. Die MIR Module im Moskauer Museum und jenes in der Firma Energia waren im Inneren viel besser ausgebaut und die Knöpfe waren auch echt. Im Europa Park waren mehrere Knöpfe nur aus einem Stück gepresstem Plaste. Lediglich der Geruch innen war derselbe.

Wir übernachteten nach einer weiteren langen Autofahrt in der Nähe von Koblenz auf dem Rittersturz. Dort fand 1948 die erste Ministerpräsidenten-Konferenz nach dem Krieg statt. Hier wurden die Weichen für unser heutiges Deutschland gelegt. Nun ist dort ein Parkplatz und ein Denkmal mit Ausblick auf den Rhein.

Weitere Fotos von: Europa Park
 

IGUS

altAm Donnerstag besuchten wir dir Firma igus (Industrie GUS) in Köln. Dort wurden wir mit einer Laufschrift begrüßt: „Willkommen bei igus - Nasa Space Education Institute“. Dies war sehr lieb. Frau Heyner erwartete uns schon mit einem Fotografen auf dem Parkplatz. Wir erzählten ihr ein paar Informationen über das Moonbuggy und überreichten ihr auch gleich das Minibuggy. Der Fotograf machte ein paar tolle Bilder von uns. Der Besuch bei igus war sehr aufschlussreich. Uns wurden viele kleine und große Dinge gezeigt die aus Kunststoff hergestellt werden und die man sonst nur aus Metall kennt. Es gibt da Kunststoff-Kugellager mit Glaskugeln.


Nora Heyner ist die Leiterin des Hochschulmarketings. Sie zeigte uns ebenfalls die Firma. Dort waren 350 Spritzgussmaschinen und sehr viele Roboter die die ganzen Teile getestet haben. Dies war sehr lustig wie sie sich bewegt haben. Die Firma ist nach einem Lego Prinzip aufgebaut. Das bedeutet man kann z.B ein Stück Wand oder Dach auswechseln wie man möchte. Oder man kann auch einfach was dazu bauen bzw. wegnehmen.  

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altAm Nachmittag versuchte Ralf Heckel telefonisch einen Kontakt zur DLR herzustellen. Die  sitzt gleich um die Ecke in Köln-Porz. Leider aber war es schon zu spät und man hatte Feierabend. Also beschlossen wir einstimmig uns den Kölner Dom anzusehen. Der Abend verging dann am Rheinufer von Köln. Erst als die Rush-Hour vorbei ging, startete Ralf wieder den Van und wir konnten nonstop die 500 km nach Leipzig fahren.

Weitere Fotos von: IGUS

Am Freitag wachte ich im Space Hotel in Leipzig auf und hatte das Gefühl einen ganzen Monat unterwegs gewesen zu sein. Alles fühlt sich anders an. Ich habe soviel gesehen, gesagt bekommen und bin neuen Menschen nähergekommen. Ich werde wohl noch Wochen brauchen, um das alles in seiner ganzen Tragweite zu verstehen. Toll ist, dass man sich mit allen Firmenbossen auf Augenhöhe unterhalten kann. Auf diese Idee wäre ich ohne das Moonbuggy-Projekt nie gekommen.

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Unser Dank gilt zuerst unserem Fahrer und Tourleiter Ralf Heckel, der alle 2000 km ohne Zwischenfälle mit uns Passagieren und Anhänger gefahren ist, immer gut drauf ist, Späßchen macht und sich überall gut auskennt. Dann danken wir seiner Frau Yvonne, die gern mitgekommen wäre, aber die ganze Zeit das Space Hotel allein leitete. Sie stellte so sicher, dass die 400 Euro für Sprit und 300 Euro für unsere Verpflegung zur Verfügung standen. An Dritter Stelle stehen natürlich die Leiter aller Firmen die wir besuchten und alle anderen Unternehmen und Privatpersonen die uns im April 2012 bei NASA unterstützten.

Nun aber wollen wir nach vorn schauen, 5 weitere bessere Moonbuggys bauen und zum Rennen 2013 wieder glänzen. Ideen haben wir uns nun genug geholt. Es wäre toll, wenn die Unterstützung mit Material so und verstärkt weiter ginge und Yvonne im Hotel entlastet werden könnte. Denn sie ist die NASA-Botschafterin und gehört nicht hinter eine Hotelrezeption zum Zweck unserer Zukunft.

 
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